Panorama Randerscheinung: Öffentliches Luxus-Klo

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Klassische Musik, Aquarelle und frische Blumen – willkommen in der nobelsten öffentlichen Toilette New Yorks. Nach einer Sanierung für rund 250.000 Dollar (umgerechnet knapp 230.000 Euro) zieht das Klo im Bryant Park begeisterte Touristen und Einwohner an. Bis zu einer Million Besucher im Jahr werden in dem Jugendstil-Häuschen hinter der Public Library erwartet. Zu den Luxus-Merkmalen der todschicken Toilette zählen aus Europa importierte Porzellankacheln, die Dauerberieselung mit klassischer Musik und eine Klimaanlage. Die Klobrille dreht sich auf einen Handwink weiter, die Blumen in einer steinernen Vase am Eingang werden zweimal pro Woche von einem Floristen ausgewechselt. An der Wand hängen gerahmte Aquarelle. Auf der Damentoilette gibt es einen Wickelraum und einen großen Spiegel, um letzte Korrekturen an der Kleidung vornehmen zu können. Anders als in New York üblich ist Trinkgeld verboten – ebenso Rauchen, Spucken, Zähneputzen, Wäschewaschen und Vordrängeln. Toilettenfrau Antoinette Smalls ist jedenfalls begeistert von ihrem noblen Arbeitsplatz mitten in Manhattan: „Manche Leute wollen nicht mehr gehen. Sie sagen mir dann, dass dieses Klo sauberer ist als ihr eigenes zu Hause.“

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