Panorama Berlin nach der Sintflut

Heftiger Regen hat in Teilen Deutschlands zu schweren Überschwemmungen geführt. Gestern entspannte sich die Lage aber weitgehend. Vor allem in Berlin (unser Bild) waren die Auswirkungen des Unwetters noch zu spüren – hier hielt der Ausnahmezustand gestern Morgen zunächst noch an und wurde erst am Nachmittag aufgehoben. In der Nacht waren die Feuerwehren aber auch in Brandenburg, Niedersachsen und Bremen im Dauereinsatz. Größere Schäden gab es dort nicht. In Berlin waren hingegen in der Nacht und am Morgen Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz; häufigster Grund waren vollgelaufene Keller und U-Bahnstationen sowie überschwemmte Straßen. Einige U-Bahnlinien waren unterbrochen. Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe fielen seit Donnerstagmittag in Spandau 153 Liter Regen pro Quadratmeter, in Wilmersdorf 150 Liter. „Durchschnittlich für Berlin sind rund 580 Liter im Jahr. Es ist also die Menge eines Vierteljahres innerhalb von 18 Stunden gefallen“, sagte ein Sprecher. Trotz weiterer Unwetterwarnungen, vor allem für den Norden Deutschlands, scheint das Schlimmste jedoch überstanden. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für das Wochenende in Teilen Deutschlands zwar weiter mit Dauerregen. Die Intensität der Niederschläge lasse aber nach.