Drei Fragen an ... RHEINPFALZ Plus Artikel Zweibrücker Speerwerferin Christin Hussong: „Wir kommen immer weiter voran“

Christin Hussong startet am Sonntag in die Wettkampfsaison 2024.
Christin Hussong startet am Sonntag in die Wettkampfsaison 2024.

Die Herschbergerin tritt am Sonntag zum Saisonstart beim Meeting in Offenburg an. Auf der Suche nach dem alten Wurfgefühl wähnt sie sich auf einem guten Weg.

Nach zwei schwierigen Jahren startet Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken am Sonntag beim Hylo-Speerwurf-Meeting in Offenburg in die Saison mit den Europameisterschaften in Italien (7. bis 12. Juni) und den Olympischen Spielen in Frankreich (2. bis 11. August). RHEINPFALZ-Redakteur Matthias Müller hat mit der 30-jährigen Herschbergerin darüber gesprochen, was sie sich nach der langen Vorbereitung mit zwei Trainingslagern vom Saisonstart erwartet.

Frau Hussong, wie lief das letzte Trainingslager im türkischen Belek?

Wir waren 14 Tage dort und sind seit dem vergangenen Wochenende wieder zu Hause. Belek war wirklich gut; vor allem, weil es warm und das Wetter viel besser als hier war.

Sie hatten im März zum Start der Vorbereitung auf die Saison mit EM und Olympia in Paris gesagt, Sie suchen das alte Wurfgefühl wieder, wie es zum Beispiel 2021 bei Ihrer Bestweite von 69,19 Meter war. Wie weit sind Sie auf diesem Weg mit Ihrem Trainer und Papa Udo?

Es wird immer besser, wir kommen immer weiter voran. Ich werde sicherer und sehe ja, wie weit die Speere im Training fliegen. Das alte Wurfgefühl kommt zurück. Ich kenne genau die Sachen, die ich machen muss. Aber Speerwurf besteht aus so vielen Kleinigkeiten. Wenn es an einem Punkt top ist, gibt es wieder andere Punkte, an denen man ansetzen muss.

Wenn Sie am Sonntag von Offenburg nach Hause fahren, welches Ergebnis würde Sie nach dem ersten Saisonwettkampf zufriedenstellen?

Das erste Ziel ist es mal, die Bestätigungsnorm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes von 58,50 Meter für die Europameisterschaften in Rom ab dem 7. Juni abzuhaken. Natürlich würde ich mich auch nicht beschweren, wenn da am Ende eine 63 vorne auf der Anzeigetafel stehen würde (lacht). Aber ich muss jetzt erst die Sicherheit in den Wettkämpfen wiederfinden und dazu Schritt für Schritt gehen. Die Saison ist dazu aber ja noch lange genug.

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