Drei Fragen an ...
Zweibrücker Speerwerferin Christin Hussong: „Wir kommen immer weiter voran“
Nach zwei schwierigen Jahren startet Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken am Sonntag beim Hylo-Speerwurf-Meeting in Offenburg in die Saison mit den Europameisterschaften in Italien (7. bis 12. Juni) und den Olympischen Spielen in Frankreich (2. bis 11. August). RHEINPFALZ-Redakteur Matthias Müller hat mit der 30-jährigen Herschbergerin darüber gesprochen, was sie sich nach der langen Vorbereitung mit zwei Trainingslagern vom Saisonstart erwartet.
Wir waren 14 Tage dort und sind seit dem vergangenen Wochenende wieder zu Hause. Belek war wirklich gut; vor allem, weil es warm und das Wetter viel besser als hier war.
Es wird immer besser, wir kommen immer weiter voran. Ich werde sicherer und sehe ja, wie weit die Speere im Training fliegen. Das alte Wurfgefühl kommt zurück. Ich kenne genau die Sachen, die ich machen muss. Aber Speerwurf besteht aus so vielen Kleinigkeiten. Wenn es an einem Punkt top ist, gibt es wieder andere Punkte, an denen man ansetzen muss.
Das erste Ziel ist es mal, die Bestätigungsnorm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes von 58,50 Meter für die Europameisterschaften in Rom ab dem 7. Juni abzuhaken. Natürlich würde ich mich auch nicht beschweren, wenn da am Ende eine 63 vorne auf der Anzeigetafel stehen würde (lacht). Aber ich muss jetzt erst die Sicherheit in den Wettkämpfen wiederfinden und dazu Schritt für Schritt gehen. Die Saison ist dazu aber ja noch lange genug.