Fussball Zwei Teams, ein Kader: Das Problem der SG Rieschweiler

Fit genug? Kapitän Christian Ohlinger (rechts) könnte wieder im Rieschweilerer Aufgebot stehen.
Fit genug? Kapitän Christian Ohlinger (rechts) könnte wieder im Rieschweilerer Aufgebot stehen.

Gute Erinnerungen hat Verbandsligist SG Rieschweiler an den SV Steinwenden. Aber die Südwestpfälzer müssen die Reise mit vielen Problemen antreten. Und eines davon wird ausgerechnet durch die eigene Reserveelf noch verstärkt.

Nach dem Corona-bedingten Ausfall des Heimspiels gegen den SV Morlautern am vergangenen Wochenende, muss die SG Rieschweiler in der Fußball- Verbandsliga am Samstag um 17 Uhr zu ihrem dritten Saisonspiel auswärts beim SV Steinwenden antreten.

„An Steinwenden haben wir eigentlich eine gute Erinnerung, denn im Vorjahr haben wir vor dem Abbruch der Runde dort unseren ersten Punkt geholt“, blickt Rieschweilers Co-Trainer Steffen Sprau auf die Auswärtsaufgabe seiner SGR. Er selbst ist nach einigen muskulären Problemen wieder so fit, dass es für ihn zu einem Platz in der Startelf reichen wird. Bei seinem Mannschaftskollegen und Spielführer Christian Ohlinger sieht die Sache etwas anders aus, denn er hat sich im Spiel in Idar-Oberstein vor 14 Tagen eine Adduktorenzerrung zugezogen. „Man muss das Abschlusstraining abwarten, um zu sehen, ob es schon für einen Einsatz in Steinwenden reicht“, zweifelt Sprau noch etwas: „Man weiß ja, dass es bei Verletzungen an den Adduktoren dauern kann.“

Jammern hilft nicht

Vor dem heutigen Auswärtsspiel gibt es für Rieschweiler das Problem, dass die erste und zweite Mannschaft am selben Tag spielen werden. „So müssen wir nach dem Abschlusstraining sehen, welche Spieler fit sind und davon jeweils einen Kader für die erste und einen für die zweite Mannschaft bilden“, sieht Trainer Patrick Hildebrandt schon einige Probleme auf sich zukommen. „Bei unserem momentan dünnen Kader wird das Aufgebot je Mannschaft auf 13 oder 14 Spieler begrenzt sein. Mehr gibt der Gesamtkader aktuell nicht her. Es wird Zeit, dass der eine oder andere Verletzte, wie zum Beispiel Eric Mayer oder Silas Brödel, allmählich wieder ins Training einsteigen kann“, hofft der Coach auf besserte Zeiten und ergänzt: „Auch der junge Lucas Einfalt, der in den Testspielen gute Ansätze zeigte, hat durch seine lange Spielpause immer noch mit muskulären Problemen zu kämpfen.“ Aber Hildebrandt sucht nicht nach Ausreden: „Jammern hilft nicht, wir wollen in Steinwenden punkten.“

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