Montagsumfrage Weihnachten ohne Plätzchen – das geht gar nicht

Feines Ausgestochenes.
Feines Ausgestochenes.

Haben die Zweibrücker dieses Jahr schon fleißig Plätzchen gebacken? Falls ja – wurden die vielleicht längst schon weggenascht?

„Ich backe keine Weihnachtsplätzchen“, lässt uns Gabi Wack wissen. Ausnahmen davon würde die Zweibrückerin allerhöchstens machen, wenn sie mal zusammen mit ihrem Enkelchen backen würde. „Das macht aber meistens die andere Oma.“

Gabi Wack
Gabi Wack

Bei Gabi Wack gibt es statt Plätzchen eine andere süße Weihnachtsleckerei: „Wir backen immer einen Weihnachtskuchen vom Blech.“ Dieser Kuchen, so erzählt die Zweibrückerin, ist mit Lebkuchengewürz und Schokolade verfeinert, aus dem Ofen kommt er wird er zum dritten Advent. „Das Rezept dazu habe ich von einer Kollegin.“

Andreas Schuler
Andreas Schuler

Wegen seiner Diabetes dürfte Andreas Schuler eigentlich kaum Weihnachtsplätzen naschen. Bei dem süßen Gebäck kann der Zweibrücker aber nicht widerstehen. „Das schlimmste, was es an Süßigkeiten für mich gibt, sind tatsächlich Weihnachtsplätzen“, gesteht er und lacht. Meist bekommt er die Plätzchen von seiner Schwester mitgebracht. Im Supermarkt kauft Schuler das Gebäck normalerweise nicht ein. „Im Aldi gab es aber immer abgepacktes Spritzgebäck, das war super. Ich will aber gar nicht erst gucken, ob sie es dieses Jahr wieder verkaufen. Denn weil wenn ich es sehe, kaufe ich es auch.“ Als seine Lieblingssorten zählt Andreas Schuler neben Spritzgebäck Zimtsterne „und alles mit Zuckerguss“ auf.

Monika Wack
Monika Wack

Monika Wack aus Peppenkum war am Freitagmittag just auf dem Weg zum Zutaten-Kaufen, um später daheim Plätzchen zu backen. „Es gibt dann Spritzgebackenes, Linzer Törtchen, Gelee-Ringe, Mandelherzen, Nutellaplätzchen und Makronen.“

Die Auswahl an Plätzchen ist bei Wack jedes Jahr die gleiche. „Und es geht bei uns jedes Jahr durch drei“, berichtet sie. „Ein Päckchen ist für unseren Sohn, eins für unsere Tochter und ein Drittel für uns.“ Das Plätzchenbacken ist für Monika Wack eine echte Weihnachtstradition. Um den ersten Advent herum wird der Ofen angeworfen. Manchmal sind am Heiligen Abend dann sogar noch ein paar Plätzchen übrig. „Die schmecken ja immer nur, wenn sie frisch aus dem Ofen sind“, sagt Monika Wack.

Sarah Köller
Sarah Köller

Sarah Köller hat sich dazu entschieden, in diesem Jahr mal nicht zu backen. „Letztes Jahr war ich noch schwanger. Dieses Jahr wäre mir das mit einem kleinen Kind zu anstrengend“, erklärt die Zweibrückerin. Sie verrät uns aber ihre liebsten Plätzchensorten: Terrassengebäck, Vanillekipferl sowie Plätzchen mit Nuss und Nougat. „Lebkuchen esse ich aber auch ganz gerne. Die sind aber immer gekauft. Selbst gebacken habe ich die noch nie.“

Hildegard Weidler
Hildegard Weidler

„Natürlich backe ich Weihnachtsplätzchen“, sagt Hildegard Weidler. Die Zweibrückerin backt fast immer dieselben Sorten: Zimtwaffeln, Spritzgebäck und Ausgestochenes. Letzteres aber mit Ingwer, „so wie man das in England liebt“. Diese Plätzchen schmecken nicht süß, sondern eher würzig. „Der Stollen ist bei uns mittlerweile aber weggefallen. Und von jeder Sorte gibt es jetzt nur noch ein Blech.“

Rita Klein
Rita Klein

„Ich habe schon gebacken und es wurde schon gegessen“, sagt Rita Klein. Ihr selbst ist es durchaus recht, wenn die Plätzchen bis zum Weihnachtsfest schon fast alle weggeputzt sind. „Ansonsten werden sie im Frühjahr weggeschmissen.“ Reichen die schon gebackenen Plätzchen bis Weihnachten? „Ja. Nur wenn es ganz hart auf hart kommt, muss noch mal etwas nachgebacken werden.“

Dieses Jahr hat die Zweibrückerin Hildabrötchen, Nougathappen und Schokoladenstängelchen gebacken. Gebacken wird mit den Söhnen und Schwiegertöchtern. Für Rita Klein ist das Tradition.

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