Zweibrücken TSC-Zweite greift nach Aufstiegs-Strohhalm

Zweibrücken. Die A-Klassen-Partie zwischen dem SV Martinshöhe und dem SV Hermersberg II ist ein Abstiegsduell, mit einem Sieg am Sonntag (15 Uhr) könnte Martinshöhe den Tabellenelften nach Punkten überflügeln. In der B-Klasse West will der SC Stambach an den Erfolg des vergangenen Wochenendes anknüpfen, dem 1:0-Sieg gegen den SV Ixheim II soll ein weiterer Dreier gegen den FC Höheischweiler folgen. In der C-Klasse West kommt es zum Stadtduell: Der TSC Zweibrücken II kämpft beim SVN Zweibrücken II um die vielleicht letzte Chance, noch den Relegationsplatz zu erreichen (Sonntag, 15 Uhr).
Nach der deutlichen 0:5-Klatsche beim SV Ixheim hat der SV Martinshöhe verlorenen Boden gutzumachen, der Abstiegskampf der A-Klasse geht in die heiße Phase. Die Mannschaft von Spielertrainer Kevin Leiner belegt aktuell mit 25 Punkten den 14. Tabellenplatz. „Das Spiel gegen Ixheim lief katastrophal“, stellt Leiner rückblickend fest. Maßgeblich seien aber die nächsten anstehenden Gegner, die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfen müssten. „Hermersberg II und dann Thaleischweiler“, zählt er auf; in diesen „Big-Point“-Spielen sei kämpfen angesagt. Spielertrainer Kevin Leiner geht davon aus, dass seine Truppe weiß, worum es geht. Vom 1:1 im Hinspiel gegen Hermersberg II hat er die gute Defensivleistung des Gegners in Erinnerung, darauf müsse man sich einstellen. Auf dem großen Martinshöher Rasenplatz sollten sich aus seiner Sicht aber genug Möglichkeiten ergeben, den angestrebten Heimsieg einzufahren. Der SC Stambach hat am vergangenen Spieltag positiv überrascht, einen 1:0-Sieg gegen den Tabellenfünften Ixheim II konnte man nicht unbedingt auf der Rechnung haben. Stambach hat mit dem Dreier den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz geschafft, die Truppe von Spielertrainer Bernd Sefrin geht als Neunter ins nächste Spiel. Der Gegner am Sonntag heißt FC Höheischweiler, Anstoß der Partie ist um 17 Uhr auf dem Contwiger Kunstrasenplatz. Schlusslicht Höheischweiler hat von bislang 23 Begegnungen 21 verloren. „Aber auch dieses Spiel wird nicht leicht“, glaubt der Stambacher Coach; der FC Höheischweiler sei besser einzuschätzen als in der Vorrunde. Dass sich die Truppe in der Winterpause verstärkt habe, schlage sich zwar nicht in Punkten nieder, dafür aber in erträglicheren Ergebnissen. Bernd Sefrin schätzt, dass die Klubs in der laufenden Runde 36 Punkte brauchen, um am Ende die Klasse zu halten. Seine Truppe hat aktuell 29 Zähler auf das Konto verbucht, nachlegen ist also Pflicht. Der Tabellenfünfte TSC Zweibrücken II liegt vier Punkte hinter dem SVN Zweibrücken II. Der Sportclub muss an der Hofenfelsstraße also etwas reißen, um das Thema Aufstieg nicht endgültig abhaken zu müssen. Zuletzt hat die zweite Mannschaft vom Wattweiler Berg erfolgreichen Fußball gespielt, gegen den FC Kleinsteinhausen mit 2:0 und gegen die SG Pirmasens mit 3:0 gewonnen. TSC-Pressesprecher Stephan Heidenreich sieht einen Strohhalm, den man ergreifen müsse, um im Kampf um den Relegationsplatz noch ein Wörtchen mitzureden. „Mitspielen und einen Punkt rausziehen“, laute deshalb die Devise fürs Niederauerbach-Spiel. Heidenreich erwartet dabei eine „von oben“ verstärkte SVN-Truppe; wenn sich der Gegner aus dem Regionalliga-Kader bediene, sei das auch legitim. Für die eigene Mannschaft bedeute das in jedem Fall die Außenseiterrolle. (bun)