Zweibrücken SVN Zweibrücken jagt die ersten Heimpunkte

«ZWEIBRÜCKEN.» Die Contwiger Palatia tritt am Sonntag (15.30 Uhr) bei der Spielvereinigung Waldfischbach-Burgalben an, diese A-Klasse-Begegnung ist ein Spiel zwischen dem Dritten und dem Tabellenfünften. In der B-Klasse wird eine von acht Partien bereits am Samstag ausgetragen, der SVN Zweibrücken empfängt um 15 Uhr den SV Hermersberg II.
Ein Kräftemessen zwischen Waldfischbach-Burgalben und dem SV Palatia Contwig war in der vergangenen Saison in die Kategorie „Spitzenspiel“ einzusortieren. Die Waldfischbacher hatten bis zum Schluss beste Titelchancen, in der Endtabelle belegten sie mit zwei Punkten Rückstand hinter der SG Knopp/Wiesbach Rang zwei. Die Palatia war die Überraschungsmannschaft der Spielklasse, führte an insgesamt 17 Spieltagen das Feld an. Auf der Zielgeraden ging der Truppe von Max Blum dann aber etwas die Luft aus, die Saison wurde als Tabellenvierter beendet. Nach drei Spielen der laufenden Runde gehören beide Teams wieder zu den besten fünf Mannschaften. Die Spielvereinigung Waldfischbach-Burgalben als Dritter hatte mit dem 4:0 gegen die SG Rieschweiler II und dem 6:1 gegen den FK Clausen einen optimalen Start. Der Fünfte Contwig patzte zum Auftakt im Derby gegen den SV Battweiler (2:4), anschließend wurden gegen Dahn (7:1) und Fischbach (3:0) zwei Dreier eingefahren. Palatia-Coach Max Blum gibt sich vor dem Duell am Sonntag kämpferisch. „Wir wollen was mitnehmen“, sagt er. Dem Gegner traut er auch in dieser Saison eine führende Rolle zu, bisher hätten die Waldfischbacher Ergebnisse gestimmt. Vor allem das 6:1 gegen Clausen sei schon eine Hausnummer. Blum schöpft Zuversicht aus den Resultaten der Vorsaison. Das Punktspiel in Waldfischbach gewann Contwig 4:3, dazu kam das 2:0 im Finale des Kreispokals. Auf Tim Tropper (Urlaub) muss der Trainer am Sonntag verzichten, dafür sind Christoph Wolf und Tim Hüther wieder dabei. Der SVN Zweibrücken hat zum Saisonauftakt in der B-Klasse gepatzt, beim SV Martinshöhe unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Hergert mit 1:2. Laut Hergert konnte seine Mannschaft gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner ihre spielerischen Mittel nicht zum Einsatz bringen, habe dazu Schusspech gehabt. „Außer Latte, Pfosten und den gegnerischen Torwart haben wir nichts getroffen.“ Vor heimischem Publikum will der SVN-Coach jetzt unbedingt einen Dreier holen, die zweite Hermersberger Garnitur schätzt er als stark ein. Der Gegner sei respekteinflößend in die Runde gestartet, gegen den SV Großsteinhausen II müsse man erstmal 5:0 gewinnen. Die Auerbacher Personalsituation nennt Hergert „top“, nur Kapitän Ingo Tomelleri ist angeschlagen. In der C-Klasse West muss der SC Winterbach am Samstag (17.30 Uhr) gegen den MTV Pirmasens ran. Winterbach spielte in den vergangenen Jahren immer im oberen Tabellendrittel, zählte zum erweiterten Favoritenkreis. Die Saison 2016/17 beendete der SCW als Vierter, in der Vorjahresrunde landete der Sportclub auf dem fünften Platz. In der aktuellen Spielzeit haben die Winterbacher Kicker bislang noch keinen Punkt geholt. Gegen Kleinsteinhausen gab’s ein 0:3, gegen Wattweiler ein 0:5 und zuletzt noch ein 1:3 beim TuS Rimschweiler. Der Männerturnverein Pirmasens steht als Tabellensechster besser da, die Gäste haben bisher zwei von drei Partien gewonnen.