Zweibrücken
Eine echte Herausforderung
Es gibt in der Region nur die SG Bechhofen/Lambsborn, die in der laufenden Saison eine noch erfolgreichere Zwischenbilanz vorzuweisen hat: Der Tabellenerste der B-Klasse Kusel/Kaiserslautern Süd hat seine sämtlichen zehn Partien gewonnen, der SV Battweiler hinkt da mit neun Siegen und einer Niederlage aber kaum hinterher. Die SVB-Truppe von Spielertrainer Maximilian Buchholz musste lediglich am vierten Spieltag im Heimspiel gegen den FK Clausen die Segel streichen, die Partie ging mit 3:1 an die Gäste. „Momentan stimmt alles“, meint Max Buchholz zum bisherigen Auftreten seiner Kicker. Der 23-Jährige, der das Amt zu Rundenbeginn von Daniel Lenhard übernommen hat, hat keinen Grund zum Meckern. „Wir hatten bislang auch nicht viele Verletzte“, sagt er vorm Spitzenspiel gegen den Verfolger SVN Zweibrücken am Sonntag (15 Uhr) an der Battweiler Pfarrwiese. Dem Gegner bescheinigt der Battweiler Coach eine hohe Qualität, nach zehn Spielen sei ein Platz unter den Spitzenteams sicher kein Zufall mehr. Die größte Stärke der eigenen Mannschaft sei neben der gut stehenden Abwehr eine breit aufgestellte Offensive: „Wir sind schwer auszurechnen, weil bei uns nicht nur einer die Tore macht.“
Niederauerbachs Spielertrainer Andreas Hergert bräuchte derzeit eine Lupe, wenn er partout Negativpunkte im Spiel seiner Mannschaft finden wollte. „Im Moment läuft’s“, stellt er ganz richtig fest, die Stimmung beim Tabellenzweiten sei entsprechend von Euphorie geprägt. „22 Punkte aus zehn Spielen, und das als Aufsteiger“, benennt Hergert in aller Kürze den erfreulichen Stand der Dinge. Trotz einiger Personalprobleme könne man jedes Wochenende eine schlagkräftige Elf aufbieten, Motivationsarbeit brauche er als Trainer gar nicht zu leisten. „Ich muss die Jungs eher etwas bremsen“, sagt Hergert. Zuletzt beim 5:1 gegen den Tabellenletzten SV Großsteinhausen sei seine spielfreudige Truppe nach dem gegnerischen Anschlusstreffer zum 2:1 kurzfristig ins Schwimmen geraten. Letztlich habe man aber auch diese Aufgabe gut gelöst. Hergert hofft, dass seine Kicker auch gegen den Liga-Primus eine gute Figur abgeben. Der Auftritt in Battweiler sei freilich die Herausforderung schlechthin: Denn an der Hofenfelsstraße hat noch keiner das Kreispokal-Halbfinale vom März vergessen, damals kassierte der SVN als Noch-B-Klassist eine deftige 0:7-Klatsche. Andreas Hergert nennt den SVN einen „eingeschworenen Haufen“, den man am Sonntag ärgern wolle.