Speyer „Wir haben noch eine Chance“

Speyer. Die Volleyball-Männer des TSV Speyer haben den Aufstieg in die Dritte Liga noch nicht abgehakt. Vor dem Spiel bei Regionalliga-Schlusslicht Eintracht Wiesbaden am Sonntag (16 Uhr) erläutert TSV-Spielführer Uli Fischer im Gespräch mit Marek Schwöbel die Chancen für seine Mannschaft.
Nein, allerdings hapert es an der Trainingsbeteiligung. Ich habe ja gesagt, dass man trainieren muss, wenn man seine Spiele gewinnen will. Ist der direkte Wiederaufstieg in die Dritte Liga damit abgehakt? Nein, es besteht noch eine Chance. Am Wochenende treffen die zwei führenden Teams Sinzig und Hünfeld aufeinander. Wenn Sinzig gewinnt, können wir bei einem klaren Sieg in Wiesbaden wieder an Hünfeld vorbeiziehen. Und der Zweite kann eventuell an einer Relegation zur Dritten Liga teilnehmen. Das entscheidet sich aber erst am Ende der Saison. Das ist aber viel Wenn und Aber. Dafür muss die Mannschaft auch komplett sein. Die Verletzten und Kranken kehren alle wieder zurück. Auch wenn nicht alle unter der Woche im Training waren, werden bis auf Florian Freytag, der Uniprüfungen hat, und Patrik Cimo alle dabei sein. Wie stehen die Chancen gegen Wiesbaden? Eintracht Wiesbaden ist abgestiegen. Sie haben jetzt nichts mehr zu verlieren. Die junge Mannschaft hat in den vergangenen Spielen gezeigt, dass sie sich gefunden hat. Am Sonntag haben sie ja Landau in fünf Sätzen geschlagen. Egal ob Regionalliga oder Dritte Liga – laufen schon Vorbereitungen für die kommende Saison? Mein Vater Heinz Fischer, der unser Abteilungsleiter ist, und ich sind schon mit verschiedenen Personen in Gesprächen. Ich möchte mich in der nächsten Saison wieder mehr auf das Spielen konzentrieren. Die ganze Organisation mit dem Training ist da einfach zu viel. Das heißt, Sie schauen nach einem Trainer und einigen Spielern? Ja, wir schauen einmal, wer da in Frage kommt aus der Region und reden mit möglichen Kandidaten. Immerhin haben wir ja Perspektive, vielleicht sogar Dritte Liga.