Speyer Wie die Zuhörer den Auftritt der drei Kandidaten beurteilen

Für (59) aus Altrip hat sich der Besuch der RHEINPFALZ-Podiumsdiskussion in Neuhofen am Donnerstagabend gelohnt. Sie sagte nach der zweistündigen Veranstaltung im Neuen Hof: „Ich habe vorher nicht gewusst, wen ich wählen soll, jetzt bin ich mir sicher.“ Ein Kandidat habe sich deutlich besser dargestellt, als die anderen. Welcher, ließ sie offen. (63), ein Otterstadter, der in Waldsee lebt, fand Otto Reiland (CDU) am überzeugendsten: „Er hat Sachkompetenz, und man merkt, dass er schon jahrelang in diesem Metier arbeitet.“ Auch aus Waldsee (66) urteilte: „Das war eine ganz klare Sache für den Waldseer Bürgermeister. Das habe ich so erwartet, und es hat mich bestätigt.“ Reiland habe auf alles eine Antwort gewusst, kenne sich aus, auch mit anderen Institutionen. Der Neuhofer Kandidat Andreas Seibert (SPD) hat Staub dagegen wenig überzeugt. (64) aus Otterstadt hat sich schon vorher intensiv mit der Wahl befasst und fand die Podiumsdiskussion richtig spannend und eine gute Gelegenheit, die Kandidaten kennenzulernen. Ihr Resümee: „Reiland ist ein alter Hase, er weiß einfach alles.“ Lob für den Waldseer gab es auch aus Neuhofen: (50) war vor der Podiumsdiskussion noch unentschlossen, zeigte sich danach aber überzeugt, dass Reiland aufgrund seiner Professionalität der beste Kandidat sei. (52) aus Waldsee sagte: „Mich hätte es interessiert, wie viele der Besucher vorher schon wussten, wen sie wählen werden und wie viele beeinflussbar waren.“ (36) aus Neuhofen hat ihre Meinung geändert. Ursprünglich wollte sie Reiland nicht wählen, weil „Waldsee so schwarz ist“. Jürgen Jacob (parteilos) sei sehr gut bei der Polderdiskussion aufgetreten, doch Reiland sei ihrer Meinung nach der Aufgabe am ehesten gewachsen. aus Neuhofen fand: „Ach, die waren alle drei nicht schlecht, einige Kandidaten haben sich allerdings nicht so gut ausgekannt.“ Immer noch vor der Qual der Wahl steht (62) aus Neuhofen. Sie fand einige Kandidaten überzeugend, aber einfach nicht sympathisch. Alle drei Kandidaten seien deutlich unter dem geblieben, was sie bringen könnten, davon waren und aus Altrip überzeugt. Sie seien viel zu passiv gewesen, hätten nur auf Fragen geantwortet, anstatt mit dem zu überzeugen, was sie können. Doch die beiden wissen trotzdem, wen sie wählen werden. Reiland sei dominant, Jacob habe durch seine Ehrlichkeit gepunktet, fand , SPD-Mann aus Altrip – und sagte: „Ich habe vorher schon gewusst, wen ich wähle, ich kenne mich aus.“ aus Altrip berichtete, Reilands Professionalität habe überzeugt, aber auch Newcomer Seibert habe sich sehr wacker geschlagen. Besonders habe er sich über die Theater-Einlage gefreut. (12) aus Otterstadt, der im Stück „Die schää Verbandsgemää“ einen Schülerzeitungsredakteur spielte und die Podiumsdiskussion verfolgte, hat keine großen Unterschiede zwischen den drei Kandidaten erkennen können: „Der eine hat was gesagt, der andere hat ihm zugestimmt, und der letzte hat gesagt, dass schon alles gesagt wurde.“ (krx)