Speyer Musik von Messiaen bei den Musiktagen in der Krypta

Die gewiss nicht einfache Aufgabe des Umblätterns übernahmen ganz prominent Domkapellmeister Markus Melchiori (rechts bei Stepha
Die gewiss nicht einfache Aufgabe des Umblätterns übernahmen ganz prominent Domkapellmeister Markus Melchiori (rechts bei Stephan Rahn) und Domkantor Joachim Weller (links bei Christine Rahn).

Am zweiten Tag der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer wurde die Krypta bespielt, nicht wie meist mit Alter Musik, sondern solcher des 20. Jahrhunderts. Dafür aber mit einem Komponisten, der wie kaum ein anderer das Festivalmotto „Himmlisches Jerusalem“ in Tönen beschworen hat: Olivier Messiaen. Seine „Visions de l’Amen“ für zwei Klaviere von 1943 gehört zu den großen musikalisch-theologischen Zyklen des französischen Komponisten. Dass Christine und Stephan Rahn dieses Werk höchst eindrucksvoll und tiefgründig zu spielen wissen, haben sie schon 2019 bei ihrem Festival „Kontrapunkte“ bewiesen. Nun boten sie ihre Interpretation abermals in Speyer – und das an besonderem Ort gleichsam als Abschiedsgeschenk, denn das Musikerpaar ist nach Freiburg umgezogen.

Am Samstag, 25. September, 20 Uhr, gibt es wieder Musik von Messiaen in der Krypta des Doms: das Quartett vom Ende der Zeiten mit dem Ensemble risonanze erranti. Infos unter www.dommusik-speyer.de.

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