Speyer Kontrolleur: Betriebe verbessert

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95 gebührenpflichtige Verwarnungen, 22 Ordnungswidrigkeits- sowie drei Strafverfahren gab es 2018 nach Lebensmittelkontrollen in der Stadt Speyer und den Ortsgemeinden Otterstadt und Waldsee.

Diese Bilanz von rund 800 Kontrollen im vergangenen Jahr zog auf Anfrage Guido Sadaune vom Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises. Er ist zusammen mit Dieter Hartmann für Speyer und die beiden Nachbarorte zuständig und bewertet die Bilanz als unauffällig: „Die Zahlen bewegten sich in ähnlichen Bereichen wie 2017.“ 2016 waren es mit 47 allerdings deutlich weniger Beanstandungen gewesen. Für Sadaune wichtig ist die positive Veränderung gegenüber Anfang des Jahrzehnts: „Da hatten wir relativ viele Bußgeldverfahren.“ Dass dem heute nicht mehr so sei, erklärt Sadaune damit, „dass die Betriebe besser geworden sind beim Einhalten der Standards“. Die Kontrolleure versuchen, gastronomischen Betrieben und anderen Unternehmen, die mit Speisen handeln, zumindest einmal im Jahr Besuche abzustatten. Auch wenn etwa in Speyer die Kaisertafel aufgebaut wird, sind sie im „Großeinsatz“. Sie haben einen festen Probenplan auf Basis eigener Kriterien, rücken aber auch nach konkreten Verbraucherbeschwerden aus. Rund 350 Lebensmittelproben hätten sie 2018 in den drei Kommunen genommen, so Sadaune. Zu Ergebnissen und einzelnen Betrieben äußert er sich mit Verweis auf den Datenschutz nicht. Er macht aber deutlich, dass jährlich auch verdorbene Lebensmittel aus dem Verkehr gezogen würden. Die Schwere der Verstöße in den Betrieben sei sehr unterschiedlich, sagt Sadaune. Vieles ziehe auch nur gebührenfreie Verwarnungen nach sich („Wir sind nicht zum Bestrafen da“). Ein verstärktes Thema sei 2018 auch die Aufklärung über die Regeln zur Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen gewesen.

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