Fußball FV Dudenhofen mit ordentlichem Personalkorsett in Pfeddersheim

Fehlte zuletzt in Dudenhofen: Tolga Barin (links).
Fehlte zuletzt in Dudenhofen: Tolga Barin (links).

Fußball-Oberligist FV Dudenhofen tritt am Freitag, 19.30 Uhr, mit einem ordentlichen Personalkorsett bei der TSG Pfeddersheim zum letzten Spiel 2023 an. Geht es nach der Statistik, gibt es dort wenig zu holen. Doch was sagt schon eine Statistik?

„Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Wir haben ordentlich gepunktet. Es gab Phasen, in denen es personell eng war. Sicher hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr holen können“, bilanziert der Sportliche Leiter des FVD, Florian Kober. Im jüngsten Spiel gegen den Tabellenletzten FC Bitburg kam die Elf nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Dieses sei laut Kober noch glücklich gewesen. „Mit der Leistung waren wir überhaupt nicht einverstanden. Das war in allen Belangen zu wenig. Wir waren nicht gallig und aggressiv genug. Uns sind viele Fehler im Spielaufbau unterlaufen“, beklagt der Sportliche Leiter und betont: „Wenn man 2:1 führt, dann darf man auch gewinnen.“

Sieg im Stadtderby

Nun gelte es, bei der TSG Pfeddersheim noch einmal „alle Kräfte zu bündeln“, wie Kober sagt. Seit über zwei Monaten wechseln sich bei Pfeddersheim in der Oberliga Spiel für Spiel Sieg und Niederlage ab. Zuletzt verloren die Wormser Vorstädter 2:5 gegen Eintracht Trier. Überraschend kamen sie eine Woche zuvor zu einem 1:0-Sieg im Stadtderby gegen Aufstiegskandidat VfR Wormatia Worms. Dudenhofen sollte gewarnt sein.

„Spiele gegen Pfeddersheim laufen immer auf Augenhöhe ab. Beide Vereine sind sportlich miteinander zu vergleichen“, sagt Kober. Pfeddersheim ist die Mannschaft, die am längsten ununterbrochen in der Oberliga spielt. Witterungsabhängig ist indes, ob das Spiel auf dem Natur- oder dem Kunstrasen ausgetragen wird. „Spielen wir auf Naturrasen, wird der Platz sehr tief sein. In jedem Fall erwartet beide Mannschaften ein hartes Spiel“, ist sich Kober sicher.

Handrich und Teutsch brauchen noch Zeit

Personell sieht es gut aus bei den Dudenhofenern. Das Trainerteam muss auf keine weiteren Spieler verzichten, sollten keine kurzfristigen Ausfälle hinzukommen, so Kober. So fiel Tolga Barin gegen Bitburg kurzfristig krank aus. Die beiden Akteure mit Kreuzbandriss, Tom Handrich und Luca Teutsch, machen gute Fortschritte im Heilungsprozess, sind aber wohl diese Saison keine Kandidaten mehr für eine Rückkehr in die Elf, erklärt der Funktionär.

Im Hinspiel hatte Dudenhofen mit 4:1 gewonnen. Es war das letzte Spiel des damaligen TSG-Trainers Tobias Ehrenberg. Gewinnt Dudenhofen wieder, überwintert die Elf auf einem Nichtabstiegsplatz.

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