Speyer
Fußball: Scharfenberger ist Dudenhofener Torschütze vom Dienst
Oberliga-Aufsteiger FV Dudenhofen gibt im Flutlichtspiel gegen die TSG Pfeddersheim am Freitag um 19.30 Uhr den Gastgeber.
Julian Scharfenberger traf in den beiden ersten Partien für die Dudenhofener jeweils einmal. Mit 37 Treffern ist er der erfolgreichste Oberliga-Schütze im FVD-Kader. Neben seinen zwölf Toren für Dudenhofen traf er in dieser Spielklasse auch schon für den SC Hauenstein und den TuS Mechtersheim.
„Ich versuche, mit meinen Toren und Vorlagen meiner Mannschaft zu helfen. Vielleicht kann ich den Titel Bester Oberliga-Torschütze beim FVD ja auch behalten“, sagt der Stürmer. Er ist sich bewusst, dass er auf seine Mitspieler angewiesen ist. „Deswegen versuche ich sie in jedem Training extrem zu pushen. So können wir Spiele gewinnen und besser werden“, ist er sich sicher.
Attraktive Stadien
Nach dem Verbandsliga-Jahr warten nun attraktivere Gegner auf die Spargeldörfler. „Am meisten freue ich mich auf die Spiele gegen die Traditionsvereine, Worms, Koblenz und Trier. Die Spiele in diesen Stadien sind einfach etwas besonderes“, so Scharfenberger.
Hinzu kommen natürlich noch die beiden Derbys gegen Arminia Ludwigshafen und den TuS. „Auch die Pokalspiele sind schon fast ein Klassiker hier“, erklärt Scharfenberger.
Zusammenhalt stimmt
Trotz dieser Höhepunkte ist die Hauptsache der Klassenverbleib. „Ich bin völlig zuversichtlich, dass wir dieses Jahr die Klasse halten“, sagt er und beruft sich auf den Zusammenhalt sowie die Zusammenstellung des Kaders.
Vor zwei Jahren ging das Duell gegen die TSG in der Hinrunde 0:2 verloren. Im Rückspiel glich Dudenhofen den Führungstreffer des ehemaligen TSG-lers Steffen Litzel aus. Der heutige Co-Trainer des FVD trifft auf seinen ehemaligen Verein, für den er über 100 Oberliga-Spiele absolvierte.
Der Plan
Scharfenberger will mit seiner Elf gegen den Vorjahres-Dritten drei Punkte holen: „Ich kenne viele Spieler. Sie haben eine durchweg gestandene, erfahrene Oberliga-Mannschaft. Es wird schwer, sie zu knacken.“
Den Pluspunkt für die Gastgeber sieht er im Heimvorteil. „Ein Flutlichtspiel gegen uns muss ein Gegner erst mal gewinnen“, sagt er. Sein Plan: „Konzentriert agieren, hinten gut stehen und im Spielaufbau weniger Fehler machen.“
Problemfälle Stock
Alles in allem ist er „überzeugt, dass wir am Freitag als Sieger vom Platz gehen“. Nicht mithelfen können weiterhin Kevin Schall, Christian Wolff und Moritz Stock. Andreas Lange fehlt ebenfalls. Hinter den Einsätzen von Paul Stock und Michael Bittner steht noch ein Fragezeichen.
RHEINPFALZ-Tipp: 1:0
Flutlichtspiele gegen den FVD sind nie angenehm, fragen Sie doch mal beim 1. FC Kaiserslautern nach. Steigt die Begegnung dann noch an der Iggelheimer Straße, wird es noch schwieriger. Dudenhofen holt sich in einem heiß umkämpften Match die drei Punkte durch ein Scharfenberger-Tor.