Speyer Freistoss:

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Wir befinden uns heute mal wieder in Dudenhofen. Heute aber nicht wie gewohnt bei den Schützlingen von Christian Schultz auf dem Fußballplatz, sondern an diesem sonnigen Tag zehn Meter weiter in der Badewanne, wie die Radrennbahn im Volksmund heißt. Heute findet die Radtouristikfahrt des RV von 1908 statt, und auf dem Parkplatz stehen unzählige Autos. Aus Frankenthal, aus Offenbach und auch aus KL kommen sie. Ja, KL bedeutet Kaiserslautern. Aber an sich ist das nichts Besonderes. Der Mann oder die Frau mit dem Kennzeichen KL fährt wohl bei der Veranstaltung mit. Wer aber genauer hinschaut, erkennt am Auto der Kaiserslauterer eine Delle. Fans des traditionsreichen heutigen Fußball-Zweitligisten FCK sollten nun ganz stark sein. Das Erste, was einem in den Sinn kommt, der ein Auto sieht mit Kennzeichen KL und einer Delle ist ... na klar, der FCK. 17. der Zweiten Bundesliga. Am Wochenende schon wieder verloren. Das ist wohl dieser blöde Zufall. Eine Delle im Auto, genau wie in der Punkteausbeute der Roten Teufel. Die Frage sei in den Raum zu stellen, wann dieses Auto, namentlich 1. FC Kaiserslautern, in die Werkstatt kommt und sich reparieren lässt. Momentan muss der Mechaniker wohl eher einen Fiat 500 als einen Porsche Carrera frisch in Fahrt bringen. Der Mechaniker, namentlich Tayfun Korkut, steht vor einer schwierigen, aber keinesfalls unlösbaren Aufgabe. Beweisen kann er sich demnächst mal wieder in der Werkstatt, namentlich Betzenberg, gegen Arminia Bielefeld. Im sogenannten Fußball-Kreispokal Rhein-Mittelhaardt trifft der FV Berghausen im Viertelfinale des Ausscheidungswettbewerbs auf die benachbarten Harthäuser des ASV. Wer 20 Minuten vor Spielbeginn auf dem Gelände herumschlendert, sieht, wie nur sehr wenige Zuschauer den Weg zu diesem Derby finden. Wenn ein anderer Fußballbegeisterter fünf Minuten vor Anpfiff eintrifft, sieht er schon deutlich mehr Leute. Rechts neben der FVB-Bank sitzen eine Menge Ultras des Vereins, die auch während des Spiels ihr Team lautstark unterstützen und viele Aktionen mit einem Ohhh oder einem Ahhhh oder einem Heeey begleiten. ASV-Fans stehen links neben der Auswechselbank der Gäste, unterstützen ihre Lieblinge aber eher weniger. Möglicherweise gab die Elf aus dem Tabakdorf deswegen die 3:1- Führung aus der Hand. Vor dem Match tummeln sich auf dem Platz zwei Kinder, genau genommen ist eines der Sohn des FVB-Spielertrainers. Jeder Schuss des kleinen Kickers wird vom Anhang des späteren Siegers mit einer La Ola begleitet. Manchmal traf er sogar das Gehäuse des Jungen, der sich mit ihm abgab. Die beiden Mannschaften machten in der Halbzeit keine Anstalten, über den Hartplatz zu den Kabinen zu gelangen. Berghausen machte es sich im Mittelkreis gemütlich. Coach Sven Fischer gestikulierte etwas wild um sich herum. Die Gäste suchten sich einen Schattenplatz nahe der Eckfahne, weit weg von den Zuschauern. Nach Abpfiff spielt wieder der kleine Junge, diesmal mit einem Akteur des FVB. Bis bald auf’m Platz sagt Nico Henrich

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