Fussball
Für TuS Mechtersheim geht es um die Rettung
Mit einem Sieg sichern sich die Männer von der Kirschenallee ein weiteres Oberligajahr. Gelingt dieser nicht, kommt es auf das Abschneiden der Konkurrenz von Cosmos Koblenz und Arminia Ludwigshafen an. Zwei Wochen und ein spielfreies Wochenende liegen hinter dem enttäuschenden 3:3 gegen Engers.
Dayakli fit
„Wir haben ganz normal durchtrainiert“, sagt Co-Trainer Fabian Eck und zu den gezeigten Trainingsleistungen: „Es hat sich zuletzt die Weisheit bewahrheitet, dass man so spielt, wie man trainiert. Nach einer solchen Erfahrung vor dem Spiel gegen Engers lag unser Fokus jetzt auf konzentriertem und engagiertem Training. Wenn wir gut auf das Spiel hinarbeiten, gelingt es uns auch von Minute eins, gut und griffig ins Spiel zu kommen.“
Dabei schöpft Chefcoach Muhammet Akagündüz, dessen Zukunft sich laut TuS-Macher Dieter Demmerle nach dem Spiel klärt, personell aus dem Vollen. Die gegen Engers erlittene Knieverletzung von Isa Dayakli stellte sich als harmloser Pferdekuss heraus. Der Spielmacher sei bei 100 Prozent, so Eck.
Cakar gesetzt
Eck sagt mit Blick auf die Aufstellung am Sonntag: „Wir hatten zuletzt einen gut funktionierenden Stamm, der weiter steht. Vielleicht gibt es eine Änderung, das entscheidet sich erst nach der abschließenden Trainingseinheit.“ Dass Abdulkerim Cakar dann auf der Bank sitzt, ist unwahrscheinlich, auch wenn er nach dem Spiel gegen Engers sagte, dass er nach seinen Verletzungspausen „bei nicht einmal 50 Prozent Leistungsfähigkeit“ angekommen sei.
Aber er überzeugte erstmals in dieser Runde. Auch bei ihm ist offen, wohin ihn sein Weg im Sommer führt. Er sah nach dem 3:3 trotz aller Enttäuschung auch das Positive: „Wir kommen nach einem 0:3 zurück. Das zeigt unsere Stärke, auch, dass wir noch weitere Chancen hatten. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das letzte Spiel gewinnen. Dann ist die Sache gegessen. Jeder war nach dem 3:3 unzufrieden mit seiner Leistung. Das ist wichtig. Wir müssen etwas gutmachen für die Fans, die uns hier unterstützen.“
Torjäger Merkel
Das Hinspiel stand zum Auftakt einer Siegesserie. Allerdings lag der TuS nach drei Treffern von Waldalgesheims Ex-Profi Pierre Merkel zunächst 0:2 und dann 2:3 zurück, ehe er sich in einen Rausch spielte und mit 7:3 obsiegte. Demmerle äußert sich optimistisch: „Ich bin mir sicher, dass wir die Klasse halten werden.“
Allerdings ist die Alemannia nicht der Lieblingsgegner des TuS: Der letzte Mechtersheimer Auswärtssieg dort datiert vom 2. Mai 2010. Damals siegte die von Ralf Gimmy angeleitete Elf mit 5:1. Der TuS wird mit einem Reisebus gen Norden fahren, in dem Fans kostenlos mitfahren können, um die Mannschaft in ihrem Finalspiel zu unterstützen.
Die Abfahrt erfolgt um 10.45 Uhr am Vereinsheim, Anmeldungen per Whatsapp erforderlich: David Demmerle, 0176 63033865.