Speyer Der Hitze auf dem Petersplatz getrotzt

Haben heute ihren letzten Tag in Rom: 1000 Ministranten aus dem Bistum Speyer.
Haben heute ihren letzten Tag in Rom: 1000 Ministranten aus dem Bistum Speyer.

Um 18.30 Uhr war es am Dienstag soweit: Zehntausende Ministranten aus ganz Europa, darunter 1000 Messdiener aus dem Speyerer Bistum, begegneten auf dem Petersplatz in Rom Papst Franziskus. Die Sonderaudienz war der Höhepunkt der internationalen Ministrantenwallfahrt (wir berichteten).

Stundenlang hatten die Messdiener der brütenden Hitze getrotzt. Am Ende platzte der Petersplatz laut Pfarrer Ralf Feix aus allen Nähten. Feix, der beim Bistum für die Ministrantenseelsorge zuständig ist und zum Speyerer Steuerungsteam für die Rom-Wallfahrt gehört, schätzt, dass statt der offiziellen Zahl von 60.000 Ministranten eher 90.000 da waren. „Leider konnten nicht alle auf dem Petersplatz einen Platz finden. Das war etwas schade“, beschreibt er der RHEINPFALZ seine Eindrücke. „Ansonsten war ich von der Heiterkeit und den spontanen Freudensalven der Jugendlichen auf bestimmte Bemerkungen oder Zeichen des Heiligen Vaters sehr beeindruckt“, schreibt Feix. „Besonders schön“ war laut Feix, dass der Papst den Speyerer Pilgerhut aufsetzte, mit dem die „Minis“ aus dem Bistum in Rom unterwegs waren. Den Hut überreichte die Ludwigshafenerin Carmen Gardin, die als Delegierte für die Diözese den Papst persönlich begrüßen durfte, wie Lena Schmidt, die Diözesanvorsitzende des Bunds der Katholischen Jugend (BDKJ), mitteilt. Auch ein anderer Teilnehmer aus dem Speyer Bistum dürfte die Audienz besonders in Erinnerung behalten: Wie gestern im überregionalen Teil der RHEINPFALZ berichtet, durfte Julian Hüttner aus Maxdorf als einziger deutscher Ministrant Papst Franziskus eine Frage stellen. Bei der zwölften Internationalen Ministrantenwallfahrt verbringen derzeit 60.000 Teilnehmer eine Woche in Rom. Die Delegation aus Speyer war am vergangenen Samstag angereist. Die Gruppen werden am Freitagvormittag wieder in ihren Heimatorten erwartet.

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