Speyer / Neustadt 3000. Baby im „Diak“: Der kleine Mika ist kerngesund
Um ein Haar hätte es der Erstgeborene der Familie Gaiser pünktlich geschafft, Papa Stevens schönstes Geburtstagsgeschenk zu werden: Der Chemikant, der bei der BASF in Ludwigshafen arbeitet, ist am 21. Oktober 33 Jahre alt geworden. Doch auch zwei Tage später – und damit immer noch vier Tage vor dem errechneten Termin – ist die Freude über den Filius bei den jungen Eltern riesengroß. „Er ist Sternzeichen Waage wie sein Papa“, strahlt Mama Michelle (23). Der kleine Mika aus dem Neustadter Ortsteil Lachen-Speyerdorf ist am Donnerstag, 23. Oktober, um 2.53 Uhr mit 54 Zentimetern und einem Geburtsgewicht von 3690 Gramm gesund auf die Welt gekommen.
Die Liebe zu Harmonie und Ausgewogenheit, die Waage-Geborenen nachgesagt wird, scheint sich bei Gaiser junior zu bewahrheiten: Stunden nach der Geburt schlummert er friedlich im Bett zwischen den glücklichen Eltern. „Er wird nur wach, wenn er Hunger hat“, berichten sie von einem offenbar entspannten Charakter ihres Babys.
Für die Geburt im Diakonissen-Krankenhaus-Speyer hat sich das junge Ehepaar auch wegen der kinderärztlichen Versorgung im Haus entschieden, erklären sie: „Mika hatte nur eine Nabelschnurarterie statt der üblichen zwei“, informiert die junge Mutter. „Das kommt schon mal vor“, weiß sie. Michelle Gaiser arbeitete als Intensivkrankenschwester am Neustadter Hetzelstift.
Rund 3700 Geburten im Jahr
Die Gaisers hatten sich schon früh für die Geburtsklinik entschieden und sehen sich bestätigt: „Ich war ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat regelmäßig zur Kontrolle im Geburtshilflichen Zentrum im benachbarten Ärztehaus“, berichtet die junge Mutter. Auch während der rund elfstündigen Geburt habe sich das junge Ehepaar sehr gut und aufmerksam betreut gefühlt. Seit „Neujahrsbaby“ Levi, der am 1. Januar um 2.28 Uhr das Licht der Welt erblickte, ist Mikas Geburt die 3000., die es in diesem Jahr in der Klinik gegeben hat.
3705 Geburten verzeichnete das Diakonissen-Stiftungskrankenhaus im vergangenen Jahr nach Angaben von Chefarzt Florian Schütz. Im Jahr davor seien es 3523 gewesen. Die Geburtshilfe ist damit die größte in Rheinland-Pfalz und in der Metropolregion Rhein-Neckar. Der Bereich verfüge über mehrere modern eingerichtete Kreißsäle und einen Kreißsaal-OP in unmittelbarer Nähe, erklärt das Krankenhaus.
„Wir freuen uns sehr, dass sich auch in diesem Jahr so viele Frauen für eine Geburt in unserem Haus entscheiden“, wird Wolfgang Walter, Sprecher der Krankenhaus-Geschäftsführung, zitiert. Bundesweit sei die Anzahl der Geburten dagegen rückläufig.
Für den kleinen Mika geht es bald heim nach Lachen-Speyerdorf, um die große Verwandtschaft kennenzulernen. „Das Kinderzimmer ist schon seit gut zwei Monaten fertig“, berichtet Papa Steven Gaiser stolz.