Homburg / Neunkirchen Corona-Krise belastet Arbeitsmarkt auch im nahen Saarland

Es bleibt schwierig.
Es bleibt schwierig.

Die Corona-Krise belastet den Arbeitsmarkt auch im Saarland schwer. Landesweit wurden im Juni 40 356 Arbeitslose gezählt. Das waren 300 mehr als im Mai und 8069 mehr als im Juni 2019. Die saarlandweite Arbeitslosenquote stieg seit Mai von sechs auf 7,6 Prozent. Der Saarpfalz-Kreis meldet aktuell 4468 Erwerbslose: Das sind 42 mehr als im Mai.

Die Quote bleibt im Saarpfalz-Kreis bei 5,8 Prozent gegenüber Mai stabil. Sie liegt um 1,0 Prozentpunkte über dem Wert vom Vorjahr. Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Mai um 32 auf 1960 gesunken. Das sind aber 447 mehr als vor einem Jahr. Beim Jobcenter des Saarpfalz-Kreises waren im Juni 2508 Arbeitslose gemeldet, 74 mehr als im Mai und 343 mehr als im Juni 2019. Im Saarpfalz-Kreis haben allein im Juni 37 Firmen für insgesamt 385 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet. Damit haben 1790 Unternehmen seit Beginn der Krise Kurzarbeit für 28 095 Personen angezeigt.

Zahlen gehen auch in Regionen Neunkirchen und St. Wendel hoch

Der Kreis Neunkirchen meldet für Juni 5992 Arbeitslose, 41 mehr als im Vormonat. Seit Mai bleibt die Quote dort mit 8,3 Prozent unverändert. Sie liegt aber um 1,7 Prozentpunkte über dem Wert vom Juni 2019. Kreisweit haben 1256 Unternehmen Kurzarbeit für 12 756 Beschäftigte angemeldet.

Im Landkreis St. Wendel waren im Juni 1968 Erwerbslose gemeldet, vier mehr als im Mai. Seit Krisenbeginn haben dort 827 Firmen 8562 Personen in Kurzarbeit geschickt.

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