Homburg / Kirkel Anschlussstelle A 6 bei Homburg: Regionale Umleitungen bleiben weiterhin bestehen

Hier auf der Windschnorr in Limbach darf nur noch geradeaus oder nach rechts gefahren werden – man darf also nicht mehr rundheru
Hier auf der Windschnorr in Limbach darf nur noch geradeaus oder nach rechts gefahren werden – man darf also nicht mehr rundherum kreiseln.

Während am Montag, 17. August, an der A 6 bei Homburg die B 423 nach Bexbach sowie die Auf- und Abfahrt der A 6 in Richtung Saarbrücken wieder befahrbar sind, bleiben die weiträumig eingerichteten Umleitungen in der Region weiterhin in Kraft.

Beim bis Ende 2021 laufenden Ausbau der Homburger Anschlussstelle an die A 6 hat der saarländische Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) vielerorts weiträumige Umleitungen angelegt und ausgeschildert, die den Verkehr von der Großbaustelle an der Autobahn fernhalten sollen. Um den Umleitungsverkehr flüssiger zu machen, hat der LfS Behelfsampeln an derzeit stärker belasteten Kreuzungen aufgestellt – etwa in Jägersburg, Reiskirchen, Kirkel-Altstadt und Waldmohr. Zum Konzept gehört eine veränderte Regelung am Verkehrskreisel am Limbacher Ortseingang: Der Kreisel neben dem Möbelhaus Grub auf der Windschnorr darf nicht mehr vollständig umrundet werden.

„Dies wird bis nächstes Jahr auch so bleiben“, sagte LfS-Sprecher Christian Altmann am Freitag auf Anfrage. „Die Kreisel-Regelung auf der L 119 in Limbach ist Teil des regionalen Umleitungssystems während der Bauarbeiten an der Anschlussstelle Homburg. Wir stellen fest, dass sich dieses Konzept bewährt hat. Es hat sich eingespielt und funktioniert.“

Baubeginn für dritte Rampe an der A 6

Derweil schreitet die Großbaustelle am Autobahn-Anschluss zwischen Homburg und Bexbach übermorgen in eine neue Phase: Bis Ende April wird dort eine zusätzliche Auf- und Abfahrtsrampe gebaut – das vielzitierte „dritte Anschlussstellenohr“. Zugleich wird die Rampe zur A 6 in Fahrtrichtung Mannheim umgebaut.

Christian Altmann: „Weiterhin werden in den Anschlussstellenohren Regenrückhaltebecken erstellt. Diese nehmen das gesamte Oberflächenwasser der Anschlussstelle auf und geben es gedrosselt an die Einrichtungen zur Entwässerung ab.“ Die A-6-Fahrbahn gen Mannheim wird im Baustellenbereich auf einem Kilometer Länge ganz neu gebaut und mit einer neuen Einfädelspur versehen.

Bis zum Frühjahr 2021 wird zudem die südliche Hälfte der Autobahnbrücke über die B 423 – jener Brückenteil, über den die Richtungsfahrbahn Mannheim führt – abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Auf- und Abfahrt gen Mannheim bleibt weiter gesperrt

Bis April 2021 bleibt an der A 6 daher die Homburger Auf- und Abfahrt nach Mannheim gesperrt. Der Verkehr wird über die Gegenfahrbahn auf der nördlichen Brückenhälfte geführt – mit je zwei verengten Fahrstreifen in beide Richtungen. Daher bleiben alle eingerichteten Umleitungen für den Verkehr von und zur A 6 nach Mannheim weiterhin bestehen.

Verkehrskreisel in Kirkel-Neuhäusel

Ebenfalls auf der L 119 in der Gemeinde Kirkel, jedoch im Ortsteil Kirkel-Neuhäusel, befindet sich ein weiterer Kreisel: Jener Verkehrsknotenpunkt am Ortsausgang nach Rohrbach hätte eigentlich in wenigen Tagen fertig saniert sein sollen. Nun berichtet der Landesbetrieb, dass auf dieser Baustelle mehr Arbeitsaufwand als erwartet aufgetreten sei. Daher müsse man mit dieser Baustelle mit Ampelregelung nun noch bis Dienstag, 1. September, leben.

Anschließend werden in der Kirkeler Ortsdurchfahrt außerhalb des Kreisels sowohl in Richtung Rohrbach als auch in Richtung Limbach Rinnenplatten bis 12. September erneuert – wiederum bei halbseitiger Straßensperrung mit Ampelregelung.

Für das letzte September-Wochenende ist mit der finalen Asphaltierung dann der Abschluss der Arbeiten in der Kirkeler Ortsdurchfahrt geplant: Diese wird dann auf 700 Metern Länge von Rohrbach her über den Kreisel hinweg bis zur Einmündung Neuhäuseler Straße voll gesperrt.

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