Turnen
Warum es bei den Gaumeisterschaften in Hauenstein „sehr gemütlich“ wird
Herr Stengel, vor einem Jahr nahmen an den Gau-Mannschaftsmeisterschaften der Gerätturner nur drei Teams teil. Wie sieht es dieses Mal aus?
Jetzt haben wir vier Teams von TV Dahn, TV Hauenstein, TV Lemberg und TV Pirmasens mit insgesamt 22 Turnern. Ein Nachwuchsteam, das damals noch nicht so weit war, ist jetzt dabei.
Gibt es bei den drei Vereinen aus der Zweibrücker Region, VT Contwig, VT Niederauerbach und VT Zweibrücken, nur noch Turnerinnen und keine Turner mehr?
Aus Zweibrücken, wo es einige gute Turner gab, kommt gar nichts mehr. Vor Corona war es dort auch schon problematisch.
Gibt es am Samstag von 9.45 bis 12.15 Uhr überhaupt einen richtigen Wettkampf oder stehen alle vier Mannschaften, da sie in ihrer Klasse konkurrenzlos sind, schon als Gaumeister fest?
In einer Klasse sind es zwei Mannschaften.
Gaumeisterschaften werden als Vorbereitung auf Pfalz- und Landesmeisterschaften aber beibehalten – oder?
Ja, ein Wettkampf ist immer wichtig, auch so ein kleiner wie die Gaumeisterschaft, weil hier die Abläufe wie bei den Pfalz- und Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind. Die Pfalzmeisterschaften sind ja nur eine Woche darauf in Edenkoben, und zwei Wochen danach geht es schon zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften.
Die Halle des Turnvereins Hauenstein ist klein. Wie schaffen Sie es da, alle Geräte für den Sechskampf aufzubauen?
Wir teilen den Wettkampf auf. Erst Boden, Seitpferd und Ringe, dann die restlichen drei Geräte. So haben wir auch genügend Platz für die Zuschauer, von denen wir normalerweise nicht wenige haben. Das wird am Samstag in Hauenstein schon sehr gemütlich werden. (lacht)