Pirmasens Neue Asphaltdecke für desolate Glockenstraße

Placeholder-Image

Spätestens ab März wird die Glockenstraße und ihre Verlängerung, die Hanitzhalde auf der Husterhöhe, ausgebaut. Darüber hat Baudezernent Michael Schieler Anwohner in der Husterhöh-Schule informiert.

Auf einer Fläche von 2320 Quadratmeter wird der komplette Straßenaufbau, inklusive Entwässerung und Beleuchtung, erneuert. Der Ausbau werde konventionell erfolgen, mit Granitborden an beiden Seiten, analog der Rodalber Straße im Bereich der Parkflächen, erläuterte das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Thiele. Der aktuelle Zustand der Glockenstraße und der Hanitzhalde sei als desolat zu bezeichnen und erinnert eher an einen Flickenteppich als an eine Asphaltdecke. 210 Meter lang ist der zu renovierende Bereich. Er reicht von der Gabelung Rodalber Straße bis zum Ende der abknickenden Hanitzhalde.

Die Oberflächenbefestigung im Fahrbahnbereich wird aus einer bituminösen Deckschicht bestehen, während die Bürgersteige mit grauen Betonpflastersteinen bestückt werden. Da die Glockenstraße eine Einbahnstraße ist, soll die Fahrbahnbreite 3,60 Meter betragen, während für die beidseitigen Geh- und Parkstreifen je 3,70 Meter veranschlagt werden. Die Parkflächen werden mit anthrazitfarbenem Pflaster gekennzeichnet.

Insgesamt vier Bäume sind geplant, für deren Pflege sich die Jugendkulturwerkstatt angeboten hat. Diese Baumpatenschaft umfasst sowohl das Sauberhalten der Beetfläche als auch das gelegentliche Wässern im Sommer. Die alten Straßenlampen werden durch neue, energieeffizientere LED-Beleuchtungskörper ersetzt.

Der Baubeginn ist im März, bei entsprechender Witterung früher. Etwa 13 Wochen Bauzeit sind für die neuen Wasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse veranschlagt. Auf einer Strecke von 50 Metern wird auch die Gasleitung erneuert und vier Haushalte erhalten neue Gas-Anschlüsse. Im Anschluss an die Arbeit der Stadtwerke folgen die Kanalarbeiten, für die etwa acht Wochen eingeplant sind; danach erfolgt die eigentliche Erneuerung der Straße, die bis Oktober abgeschlossen sein soll. Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf 475.000 Euro, die Kanalarbeiten schlagen mit 222.000 Euro zu Buche. Finanziert wird das Ganze über wiederkehrenden Beiträge. (rezi)

x