HERMERSBERG
Eher kein direkter Wiederaufstieg
„Das Ziel ist nicht der direkte Wiederaufstieg. Wir wollen uns erst einmal stabilisieren. Es gibt genug negative Beispiele von Mannschaften, die durchgereicht wurden“, sagt SVH-Vorsitzender Dirk Schneckmann zur kommenden Saison und fügt hinzu: „Wir werden erst einmal versuchen, unsere Jugendspieler zu integrieren. Finanzielle Möglichkeiten haben wir nicht. Natürlich wäre es aber schön, irgendwann in die Verbandsliga zurückzukehren.“
Bisher drei Abgänge
Bisher stehen nur Nico Freiler, Marius Müller (beide Karriereende) und Max Eichenlaub (zum FC Rodalben) als Abgänge fest. „Es kann aber sein, dass es noch Wechselwünsche gibt. Aber das sind ganz wenige“, sagt Schneckmann.
Höhepunkt der Saison war der überraschende Einzug ins Verbandspokal-Halbfinale gegen den Regionalligisten TSV Schott Mainz, dem der SVH erst in der Verlängerung unterlag. „Im Pokal hatten wir unsere besten Spiele. Im Endeffekt haben wir in der Liga aber wenige Tore geschossen und viele bekommen. Wir haben immer gekämpft“, zieht Schneckmann sein Rundenfazit.
Vorfreude auf Derbys
Die 1:2-Heimniederlage an Pfingsten gegen Basara Mainz, als der SVH abermals gut gespielt habe, aus den wenigen Chancen aber wenig gemacht habe. sei typisch für diese Saison gewesen. Schneckmann: „Dann waren es wieder individuelle Fehler, die uns Punkte gekostet haben.“
Der Abstieg habe aber auch einen erfreulichen Aspekt. „Ich freue mich auf die vielen Derbys in der Landesliga“, sieht Schneckmann die Klasse durchaus als attraktiv an.