HERMERSBERG RHEINPFALZ Plus Artikel Eher kein direkter Wiederaufstieg

Beendet mit dem Abstieg aus der Verbandsliga seine Spielerkarriere: Marius Müller.
Beendet mit dem Abstieg aus der Verbandsliga seine Spielerkarriere: Marius Müller.

Seit vorigen Sonntag steht fest, dass der SV Hermersberg absteigen muss. Am Sonntag (15 Uhr) machen die Gelb-Schwarzen bei Eintracht Bad Kreuznach ihr letztes Spiel in der Fußball-Verbandsliga. Wie geht’s weiter?

„Das Ziel ist nicht der direkte Wiederaufstieg. Wir wollen uns erst einmal stabilisieren. Es gibt genug negative Beispiele von Mannschaften, die durchgereicht wurden“, sagt SVH-Vorsitzender Dirk Schneckmann zur kommenden Saison und fügt hinzu: „Wir werden erst einmal versuchen, unsere Jugendspieler zu integrieren. Finanzielle Möglichkeiten haben wir nicht. Natürlich wäre es aber schön, irgendwann in die Verbandsliga zurückzukehren.“

Bisher drei Abgänge

Bisher stehen nur Nico Freiler, Marius Müller (beide Karriereende) und Max Eichenlaub (zum FC Rodalben) als Abgänge fest. „Es kann aber sein, dass es noch Wechselwünsche gibt. Aber das sind ganz wenige“, sagt Schneckmann.

Höhepunkt der Saison war der überraschende Einzug ins Verbandspokal-Halbfinale gegen den Regionalligisten TSV Schott Mainz, dem der SVH erst in der Verlängerung unterlag. „Im Pokal hatten wir unsere besten Spiele. Im Endeffekt haben wir in der Liga aber wenige Tore geschossen und viele bekommen. Wir haben immer gekämpft“, zieht Schneckmann sein Rundenfazit.

Vorfreude auf Derbys

Die 1:2-Heimniederlage an Pfingsten gegen Basara Mainz, als der SVH abermals gut gespielt habe, aus den wenigen Chancen aber wenig gemacht habe. sei typisch für diese Saison gewesen. Schneckmann: „Dann waren es wieder individuelle Fehler, die uns Punkte gekostet haben.“

Der Abstieg habe aber auch einen erfreulichen Aspekt. „Ich freue mich auf die vielen Derbys in der Landesliga“, sieht Schneckmann die Klasse durchaus als attraktiv an.

x