Pirmasens Aufstiegsrunde als Ersatzziel

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MERZALBEN. Elf Punkte Rückstand (bei zwei Spielen weniger) auf Spitzenreiter SV Rot-Weiß Pirmasens hat in der Fußball-C-Klasse Ost der Tabellenzweite, der FC Merzalben. Da macht sich Thomas Stanjek, gemeinsam mit seinem Bruder Sebastian Spielertrainer der Gräfenstein-Kicker, nur noch „wenig Hoffnung“, in der Tabelle ganz nach vorne zu kommen und damit den Direktaufstieg zu realisieren: „Da müsste schon viel passieren.“

Konkurrent Rot-Weiß habe sich, so Stanjek, durch bislang sehr stabile Leistungen den ersten Platz verdient. Und so gilt die Konzentration der Merzalber der Sicherung von Rang zwei, der immerhin zur Teilnahme an der attraktiven Aufstiegsrunde berechtigt. Immerhin ist Merzalben das einzige Team in der C-Klasse Ost, das gegen Rot-Weiß nicht verloren hat. Im Hinspiel wurden die Pirmasenser mit 3:2 bezwungen und im Rückspiel erreichte der FC Gräfenstein ein 2:2, wobei ein später Treffer von Stanjek – aus für die Merzalber nicht nachzuvollziehenden Gründen – keine Anerkennung fand. „Sonst sähe es natürlich viel besser für uns aus“, weiß Thomas Stanjek, der gemeinsam mit seinem Bruder auch in der kommenden Saison die Trainingsleitung inne haben wird. Zwar sei es das Ziel der Merzalber gewesen, „Meister zu machen“, doch Rot-Weiß sei eben – zumindest bisher – stabiler gewesen: „Das muss man akzeptieren.“ Gerade in der C-Klasse könnten drei Niederlagen in einer Saison schon zu viel sein. 2:4 verlor Merzalben beim FC/VfB Münchweiler II, 1:4 beim ASV Glashütte und 1:4 beim SV Kröppen. Hätte Merzalben nur Heimspiele zu bestreiten gehabt, es wäre die unumstrittene Nummer eins der Klasse, wie ein Blick auf die Heimstatistik belegt: zehn Spiele, zehn Siege, 64:8 Tore. Auswärts hingegen verlor der FC dreimal (siehe oben) und leistete sich zudem zwei Unentschieden – jenes beim SV Rot-Weiß und das 3:3 beim SV Lemberg. „Dort führten wir sicher mit 3:1, als Lemberg mit zwei Sonntagsschüssen doch noch zum 3:3-Ausgleich gekommen ist“, berichtet Stanjek. Eben jeder SV Lemberg ist am Sonntag in Merzalben zu Gast. „Die dürfen wir ja nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Stanjek schon mal. Lemberg ist schließlich die Nummer zwei in der Auswärtstabelle, „und in der vergangenen Runde haben wir zu Hause 3:8 verloren“, ruft Stanjek in Erinnerung. Ausrutscher darf sich Merzalben nicht mehr viele erlauben, weil hinter ihm Glashütte, Lemberg oder Kröppen genau darauf lauern. Thomas Stanjek selbst wird nicht mitspielen können, weil er sich vor zehn Wochen in einem Vorbereitungsspiel den Arm gebrochen hat. Stanjek: „Wenn es gut läuft, könnte ich in den eventuell anstehenden Aufstiegsspielen wieder mitmachen.“ Gleichwohl habe Merzalben die personellen Weichen für die kommende Saison gestellt. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe zusammen haben, ob als C-Klässler, wo nur der Titel unser Ziel sein kann, oder eben in der B-Klasse, wo wir durchaus mithalten könnten“, erklärt Stanjek. In der C-Klasse Mitte, wo sich Herschberg II (61 Punkte aus 22 Spielen), Wallhalben (61 aus 23) und Waldfischbach II (56 aus 21) ein spannendes Rennen um den Titel liefern, haben Wallhalben beim Tabellenfünften Hengsberg und Waldfischbach II beim Sechsten Donsieders knifflige Aufgaben zu erledigen. Herschberg II ist spielfrei.

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