FCK Vorsicht trotz Favoritenrolle: Rote Teufel empfangen Schlusslicht Havelse
Die Rollen könnten klarer kaum verteilt sein: An diesem Samstag (14 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) empfängt der 1. FC Kaiserslautern als Tabellenzweiter der dritten deutschen Fußball-Liga Schlusslicht TSV Havelse. Im Hinrundenduell siegten die Roten Teufel mit 6:0. Dass sie als Favorit in die Partie des 30. Spieltags gehen, steht außer Frage. Und doch ist Vorsicht geboten: Der Gast aus Niedersachsen hat einige beachtenswerte Resultate erzielt und mit dem 1:1 bei Primus Magdeburg, dem 2:2 in Saarbrücken oder dem 0:0 in Osnabrück Teams aus dem oberen Tabellendrittel in deren Stadien Teilerfolge abgerungen.
Marco Antwerpen betont, seine Mannschaft für die bevorstehende Aufgabe nicht besonders sensibilisieren zu müssen. „Wir sind angehalten, auch diesen Gegner sehr ernst zu nehmen. Havelse hat sich in der Liga etabliert und mittlerweile auch das eine oder andere Ausrufezeichen gesetzt“, sagt der Trainer des FCK. Er achte weniger auf die Tabellensituation denn auf die Form – und die sei beim TSV angestiegen.
Zimmer wieder im Lauftraining
25.000 Zuschauer dürfen den Betzenberg maximal besuchen, 19.500 Tickets hatte der FCK am Freitagmittag verkauft. Neben Lucas Röser (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und René Klingenburg (Gehirnerschütterung) fehlt weiterhin auch Jean Zimmer (Darmerkrankung). Letztgenannter absolviert inzwischen wieder leichtes Lauftraining. „Er hat seine Behandlungen gut überstanden und befindet sich auf einem guten Weg“, sagt Antwerpen, ohne eine Prognose wagen zu wollen, wann Zimmer auf den Rasen zurückkehren könnte.
Zeitgleich zum Lauterer Heimspiel gegen den TSV Havelse empfängt der Tabellendritte Eintracht Braunschweig den 1. FC Saarbrücken. Zur Erinnerung: Braunschweig hat eine Partie weniger bestritten als der FCK und könnte vorbeiziehen, sollte das Nachholspiel in Osnabrück am 26. März gewonnen werden. Es sei denn, die Eintracht lässt gegen Saarbrücken Punkte liegen – und der FCK schlägt Havelse. Marco Antwerpen will sich mit derartigen Gedankenspielen allerdings nicht befassen: „Es bringt überhaupt nichts, in die Glaskugel zu schauen.“
