Speyer/Otterstadt Erdöl-Projekte: Landesamt will bis September entscheiden

Geht ins 15. Jahr: die Erdölförderung in Speyer.
Geht ins 15. Jahr: die Erdölförderung in Speyer.

Das Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) in Mainz will voraussichtlich bis September über die Erhöhung des Erdöl-Fördermengenvolumens in Speyer und die geplante Bohrung zwischen Otterstadt und Waldsee entscheiden. Das teilte Amtsleiter Georg Wieber auf RHEINPFALZ-Anfrage mit.

In Speyer haben die Firmen Neptune Energy und Palatina Geocon beim LGB beantragt, mehr als die derzeit erlaubten 500 Tonnen des Rohstoffs pro Tag fördern zu dürfen. Laut Wieber liegen dafür die notwendigen externen Stellungnahmen und Einwendungen von Dritten vor. Das Erdöl-Konsortium habe sich unter Berücksichtigung weiterer Erkenntnisse zu wasserrechtlichen Fragen geäußert. Wieber zufolge hat sich das verzögernd auf das Verfahren ausgewirkt, weil die Äußerungen vom LGB fachlich bewertet werden müssen.

Zwischen Otterstadt und Waldsee will das Konsortium mithilfe einer Bohrung nach Erdöl suchen. Das Projekt ist seit Jahren sehr umstritten. In diesem Genehmigungsverfahren liegen laut Wieber die notwendigen externen Stellungnahmen ebenfalls vor. „Auch hier erfolgt gegenwärtig die Bearbeitung“, sagte der Amtsleiter.

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