Panorama Behörden bestätigen: Elf Tote nach Feuer in Ferienunterkunft im Elsass

Elf Menschen werden nach dem Brand vermisst.
Elf Menschen werden nach dem Brand vermisst.

Bei dem Brand in einer Ferienunterkunft in Wintzenheim im Elsass sind elf Menschen gestorben. Sie seien in den Trümmern gefunden worden, sagte die Vizestaatsanwältin von Colmar, Nathalie Kielwasser. Leider gebe es „kaum Zweifel“; alle Vermissten hätten sich während des Brands in der Unterkunft aufgehalten und nicht mehr rauskommen können, sagte der Generalsekretär der zuständigen Präfektur, Christophe Marot, am Mittwoch nach seinem Besuch des Brandorts in der Gemeinde Wintzenheim. Bis Mittag wurden neun Leichen entdeckt.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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Bei den Opfern handelt es sich demnach um zehn Erwachsene mit Lernbehinderungen und einen Betreuer aus der nahegelegenen Stadt Nancy, die in der nordostfranzösischen Gemeinde Wintzenheim bei Colmar Urlaub machten. Die restlichen 17 Bewohner der Unterkunft konnten laut der Präfektur in Sicherheit gebracht werden.

Bei der örtlichen Feuerwehr ging nach eigenen Angaben gegen 06.30 Uhr Brandalarm ein. Demnach breiteten sich die Flammen schnell aus, doch konnten sie mit Hilfe von Dutzenden Feuerwehrleuten und Gendarmen rasch unter Kontrolle gebracht werden. Für die Bewohner im ersten Stockwerk sei es jedoch unmöglich gewesen, aus eigener Kraft zu fliehen. Bis Mittag wurden mit Hilfe einer Drohne, durch Hunde und durch direkte Suche neun Leichen entdeckt, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Philippe Hauwiller, mitteilte.

Premierministerin Elisabeth Borne kündigte im Onlinedienst X, dem früheren Twitter, an, gemeinsam mit der Ministerin für Solidarität und Familien, Aurore Bergé, nach Wintzenheim zu reisen. Präsident Emmanuel Macron erklärte in dem Onlinedienst, seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen.

An dieser Stelle finden Sie einen Beitrag von X (ehem. Twitter).

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Die Ursache für den Brand war zunächst unklar. Die Präfektur kündigte Ermittlungen der regionalen Staatsanwaltschaft an.

Bei dem Gebäude handelt es sich um eine 500 Quadratmeter große ehemalige Scheune im typischen Fachwerkstil der Region, die zu einer zweistöckigen Unterkunft umgebaut wurde. Nach Angaben der Feuerwehr wurde sie von einem Verein gemietet, der sich um Menschen mit Lernschwierigkeiten kümmert.

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