Neustadt Radsport: Fuhrbach schafft es in die Top Ten

Christoph Fuhrbach in den Alpen.
Christoph Fuhrbach in den Alpen.

«Neustadt.» Fast 4000 Kilometer – inklusive über 56.000 Höhenmetern – in etwas weniger als elf Tagen: Christoph Fuhrbach hat sein Hauptziel beim internationalen Ultra-Radrennen „Transcontinental“ (TCR) durch 14 Länder erreicht. Er wollte in die Top Ten der rund 250 Starterinnen und Starter – und hat das mit Platz zehn in der Einzelwertung auch geschafft (wir informierten). Es siegte wie 2017 der Brite James Hayden, damals wurde Fuhrbach bei seiner Premiere 23. Am Donnerstagabend endete sein aufreibender Ritt quer durch Europa, der in Belgien losging, am Weltkulturerbe Metéora-Klöster in Griechenland. Am Samstag machte sich Fuhrbach dann erst mit dem Rad, per Fähre und schließlich Zug auf den langen Heimweg nach Neustadt, zu seiner Frau Monika sowie den Kindern Hanna und Simon. Wie eine große WhatsApp-Gruppe blieb auch die Familie fast über jeden der beinahe 4000 Kilometer informiert, zumal Fuhrbachs Route per Tracker auf der TCR-Webseite stets nachvollziehbar war. Knie- und Schulterprobleme, große Hitze und wenig Schlaf („durchschnittlich drei Stunden pro Nacht“) konnten den 47-Jährigen nicht ausbremsen. Dass es oft steil bergauf ging, „das mag ich ja“, sagte der erfahrene Bergfahrer. Sehr genossen hat Fuhrbach den Austausch mit den anderen Fahrern im Ziel. „ Es war spürbar, dass wir alle aus ähnlichem Holz geschnitzt sind. Viele sind ökologisch und sozial engagiert und alternativ denkend“, berichtete der Mitarbeiter des Bistums Speyer, der mit seiner Tour auch auf die Themen Osteuropahilfe, Ökumene und klimaneutrales Leben aufmerksam machen wollte.

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