Neustadt Kniffe für den Heimwerker

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Wer Lust hat, sich einmal wieder richtig verzaubern zu lassen, sollte sich unbedingt einen Freitagabend im November freihalten. Dann nämlich lädt der Magische Zirkel Neustadt mittlerweile zum zwölften Mal in den Rassiga-Keller des Bürgerhauses Maikammer ein: Der Freitag-Abend-Zauber, die sogenannten FAZ-Abende, stehen an. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Insgesamt neun Magier und Zauberer wollen in diesem Jahr das Publikum begeistern, wie Richard Anderson, selbst Zauberer und Regisseur der Abende, informiert. Premiere ist am Freitag, 7. November. Auch wenn der Magische Zirkel an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen wolle, solle auch etwas Neues geboten werden, betont der Heidelberger Zauberer. „Ein Jahr lang haben wir an dem neuen Programm gearbeitet und gefeilt.“ Der Magische Zirkel versuche stets, für jeden Geschmack etwas zu bieten, angefangen von der klassischen Zauberkunst bis hin zur Comedy-Zauberei. Und „natürlich hoffen wir, alle Zuschauer zu begeistern und noch mehr Fans für unser Metier zu gewinnen“, sagt Anderson, der nicht vergisst zu erwähnen, dass es bereits 55 ausverkaufte Vorstellungen gegeben hat. Freuen dürfen sich die Gäste auf Richard Anderson selbst, der seine Darbietung meist mit launigen Worten und Anekdoten untermalt, auf das geheimnisvolle „Rote Phantom“ und auf Professor Habakuk, der mit der Illusion der Naturgesetze stets für Staunen sorgt. August, der Pfälzer, der über Finder und Verlierer philosophieren wird, will außerdem beweisen, dass sein Horizont weit über den eines Schoppenglases hinausgeht, wie der Regisseur schmunzelnd erklärt. Der Kunst des Gedankenlesens hat sich Brixius verschrieben, während Martinic klassische Zauberkunst präsentiert. „Herr Uffbasse“ ist nicht nur der Hausmeister der Truppe, er kennt auch etliche Kniffe für Heim- und Handwerker, die er gerne zeigt. In die Herzen der weiblichen Zuschauer wird sich Arkan mit seinen Liedern singen – aber natürlich weiß er sie – ebenso wie die männlichen Zuschauer – auf andere Weise zu ver- und bezaubern. Fehlen darf selbstverständlich nicht der Maikammerer Dirk Omlor, auch Präsident des Magischen Zirkels. Wie in den vergangenen Jahren schon öfter wird er als der schrullige Saarländer Rudi Lauer auftreten; und abermals wird er die Zuschauer hinter die Kulissen des Magischen Zirkels blicken lassen – gemäß dem Motto „Die koche a nur met Wasser“. Durch den Abend führt Toni Reichelsheimer. Der fast schon in Vergessenheit geratene Moderator, sagt Richard Anderson, wolle in Maikammer sein Comeback feiern. „Er zählt zu den Höhepunkten des Abends.“ Man darf gespannt sein. Da die Zuschauerzahl auf 100 begrenzt ist, empfiehlt der Regisseur den Interessierten, umgehend Plätze zu reservieren. Denn die Nachfrage nach Eintrittskarten steige stetig an. Trotzdem werde der Magische Zirkel nicht in den großen Saal des Bürgerhauses umziehen. „Wir suchen bewusst die Nähe zum Publikum, und diese ist nur im Rassiga-Keller gegeben“, unterstreicht Richard Anderson, der die intimere Atmosphäre im Untergeschoß ebenfalls zu schätzen weiß. Dort werden auch Getränke angeboten.

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