HASSLOCH Handball: Viele Ausfälle beim Drittligisten TSG Haßloch
Die Haßlocher sind bei der HSG Rodgau Nieder-Roden (Samstag, 19.30 Uhr, Rodaustrom-Arena) zu Gast. Die Hessen sind ebenfalls mit 8:2 Punkten in die Saison gestartet. Auch sie sind im oberen Tabellendrittel platziert, wollen ihre Siegbilanz vor heimischem Publikum aufpolieren. „Rodgau ist schon eine sehr, sehr starke Heimmannschaft, die 14 gleich starke Spieler im Kader hat. Sie wird uns alles abverlangen“, ist TSG-Cheftrainer Andreas Reckenthäler überzeugt. Zuletzt siegte Rodgau Nieder-Roden beim TV Gelnhausen mit 29:23. Die einzige Niederlage mussten die Schützlinge von Trainer Jan Redmann bei der mHSG Friesenheim-Hochdorf einstecken. „Das war eher ein Ausrutscher“, ist sich Reckenthäler sicher.
Messerschmidt in den USA
Diesmal wird er alleine das Coaching übernehmen, da sein Cotrainer Philipp Rogawski wegen einer Corona-Infektion in häuslicher Quarantäne ist. Den 40-Jährigen plagen noch einige andere Sorgen: Nachwuchsspieler Nils Knöringer kugelte sich im Training die Schulter aus und wird neben den Langzeitverletzten Denni Djozic und Theo Surblys fehlen. Unklar ist das Mitwirken von Mittelmann Dennis Götz und Kapitän Kevin Seelos, die wegen einer Grippe in dieser Woche nicht im Training waren. Fehlen wird Kreisläufer Lino Messerschmidt, der in den nächsten zwei Wochen aus beruflichen Gründen in den USA weilt. Dafür hofft Reckenthäler auf die Rückkehr von Julius Herbert. „Das sieht schon gut aus“, bleibt er optimistisch.
Das Ziel der TSG in Hessen ist klar: „Wir wollen gut ins Spiel kommen und die Partie so lange wie möglich ausgeglichen halten. Die Jungs sollen mutig sein. Aber sie dürfen keinesfalls wieder in eine Phase geraten, in der sie zu viele technische Fehler machen und leichtfertig Bälle verwerfen“, betont Reckenthäler. „Ich vertraue den Jungs, die da sind, dass sie das Unmögliche möglich machen.“