Hassloch Handball: Drittligist TSG Haßloch macht das Unmögliche möglich
Am Samstagmorgen hatte sich noch Jan Triebskorn krank abgemeldet. Die Ausfälle von Kapitän Kevin Seelos, Lino Messerschmidt, Nils Knöringer, Denni Djozic und Theo Surblys hatten ohnehin schon festgestanden. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, sie sollen Mut haben“, erzählt der Coach. Die TSG habe das Tempo verschleppen wollen, „weil wir nicht so oft auswechseln konnten“. Reckenthäler schwärmt: „Die Jungs haben das diszipliniert über 60 Minuten gemacht.“ Überragend sei Marco Bitz im Tor gewesen, im Angriff Florian Kern und Lars Hannes. Kreisläufer Hannes hat in der Rückraum-Mitte agiert und im Innenblock gedeckt, erzählt Reckenthäler, der erst früh am Morgen ins Bett gekommen ist. Als die TSG gegen Mitternacht aus Hessen zurück war, „sind die Jungs noch zu mir nach Hause gekommen“, verrät der Coach. „Das Spiel war etwas Besonderes.“
So spielten sie
TSG Haßloch: Bitz, Modzinski; Hannes (7), Kern (9), Zech (2), Müller, Gregori (1), Mangold, Konstantin Herbert (2), Götz (1), Hartmann, Julius Herbert (2).
Spielfilm: 3:5 (7.), 7:8 (19.), 12:14 (30.), 14:18 (40.), 17:18 (45.), 19:19 (49.), 22:22 (58.), 22:24 (60.); Siebenmeter: 3/3 - 2/2; Zeitstrafen: 3/5; Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Königsbronn/Oberkochen).