Kommentar Sperrungen in Quadraten ein riskanter Plan für die City

Kleine Details mit vielleicht großer Wirkung: Aus Richtung Marktplatz kommend, können Autofahrer bald nicht mehr die Straße an d
Kleine Details mit vielleicht großer Wirkung: Aus Richtung Marktplatz kommend, können Autofahrer bald nicht mehr die Straße an den verlängerten Planken überqueren.

Vorsicht Verkehrsversuch: Der angeschlagene Einzelhandel hat allen Grund, nervös zu sein. Die Teilsperrungen von mehreren Verkehrsadern in der Mannheimer Innenstadt stehen kurz bevor.

Weniger Autos in den Quadraten, kein Schleichverkehr Richtung Pfalz und mehr Raum für entspanntere Fußgänger – klingt erst einmal gar nicht so übel. Junge Männer, die mit ihren aufgemotzten Wagen gerne äußerst lautstark posieren, nerven die Anwohner der Innenstadt ebenso wie Blechlawinen Richtung Pfalz. Den Durchgangsverkehr aus der City herauszubekommen, ist sicher ein nachvollziehbares Ziel.

Aber ausgerechnet jetzt? Der Fahrlachtunnel ist noch gesperrt, an den Auffahrten zu den Rheinbrücken wird gewerkelt und Einzelhändler und Gastronome blicken auf eine zweijährige Corona-Leidenszeit zurück, in der viele Kunden und Gäste nicht gekommen sind. Die Pläne sind eine neue Belastung für deren sowieso schon strapazierten Nerven. Das Experiment hat das Zeug zum Glücks-, aber auch zum großen Reinfall.

Zum Artikel „Verkehrsexperiment in Quadraten: Neue Wege für Autofahrer“

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