Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Friesenheims Damen starten in neues Zeitalter

Die sechs Neuen bei den TSG-Damen.
Die sechs Neuen bei den TSG-Damen.

Mit dem Heimspiel gegen die TSG Haßloch beginnt für die Handballerinnen aus Friesenheim in der Oberliga ein neues Zeitalter. Oben mitspielen ist ein Ziel des Teams.

Ein neuer Trainer, sechs neue Spielerinnen und mit der rheinübergreifenden Zusammenarbeit mit der TSG Ketsch als FSG Ketsch/Friesenheim II auch ein neuer Name signalisieren den Neubeginn auf allen Ebenen. Eyub Erden ist zurück in Friesenheim. Sieben Jahre ist es her, dass der 51-Jährige, die damals noch in der Oberliga vertretenen Herren der TSG und die männliche A-Jugend in der Bundesliga betreut hatte. Ähnlich ist die Konstellation nun wieder. Allerdings mit weiblicher A-Jugend und den Oberligadamen. Eine spannende Konstellation mit einem klaren Ziel: „Wir wollen von Anfang an oben mit dabei sein“, kündigte er an.

Zur Verfügung hat er dabei eine Mannschaft, die sich in der Vorbereitung zunächst einmal aus mehreren Einzelteilen zusammenfügen musste. So sind da auf der einen Seite die Spielerinnen aus Ketsch und Friesenheim, die als Leistungszentrum „HLZ Rhein-Neckar-Pfalz“ den Unterbau für die Kurpfalz Bären in der Zweiten Bundesliga bilden. Dann stammen fünf der sechs Neuzugänge von Erdens letzter Trainerstation, dem TSV Kandel – wobei die Teammanagerin Romina Heßler, die nun auch sportliche Leiterin der Ketscher Kurpfalz Bären wird, Wert darauf legt, dass die Spielerinnen von sich aus auf die Spielgemeinschaft zugekommen seien. Und dann gelte es auch noch, die Spielerinnen aus der A-Jugend nach und nach zu integrieren.

Gute Vorbereitung trotz Verletzungen

Keine leichte Aufgabe, die aber während der Vorbereitung überraschend gut gelungen sei, so Erden: „Wir haben viel gemeinsam übernommen. Die Typen in der Mannschaft passen einfach gut zusammen. Die Chemie stimmt und wir hatten in der Vorbereitung richtig viel Spaß“, so der Trainer. Die normalen Höhen und Tiefen einer Vorbereitungszeit mit Verletzungen und Fehlzeiten gehören ganz einfach dazu.

Aber gerade die Verletztensituation lässt Erden das Saisonziel auch vorsichtiger formulieren: „Wir müssen zunächst einmal September und Oktober ohne zu viele Punktverluste überstehen. Wenn dann nach und nach die verletzten Spielerinnen zurückkehren und auch Susanne Kappes eingreift, sieht es nicht schlecht aus.“ Kappes steht erst im Oktober zur Verfügung, mit Mona Kurczaty fällt die Oberliga-Torschützenkönigin des Vorjahres zum Start ebenso verletzt aus wie Jana Heidger und Natascha Philipp. Immerhin: „Das System passt. Wir werden uns nur noch einige Kleinigkeiten erarbeiten müssen.“

Zugänge:Sara Jelicic (Marpingen), Bea Demski, Natascha Philipp, Rebecca Brecht, Mona Kuczaty, Susanne Kappes (alle TSV Kandel).

Abgänge:Jade Walburg (Handballpause), Trixie Kerth (Auslandsaufenthalt), Ayleen Michl (VTV Mundenheim), Michelle Schütz (unbekannt), Yvonne Rolland (Ungarn).

x