Handball
Friesenheim-Hochdorf muss gegen Pohlheim punkten
HSG-Trainer Gabriel Schmiedt kann die Ausgangslage realistisch einschätzen. „Natürlich brauchen wir diese Punkte.“ Leicht werde die Aufgabe aber nicht. Immerhin stellen die Hessen eine erfahrene Mannschaft, und die Personallage bei den Gastgebern ist weiterhin angespannt. „Wir konnten in dieser Saison noch kein einziges Mal in Bestbesetzung antreten“, verweist Schmiedt auf die lange Verletztenliste. Immerhin: „Im Vergleich zum Spiel in Ferndorf sind gegen Pohlheim Marvin Gerdon und auch Roko Peribonio wieder dabei.“
Von beiden verspricht er sich Entlastung und Beruhigung für die junge Mannschaft. „Bislang mussten gerade die Jungen viel Last und Verantwortung tragen.“ Mit Peribonio und Gerdon komme nicht nur Qualität, sondern auch Erfahrung in den Kader zurück, in dem Yannik Polifka, Mika Schwenken und Yannick Muth weiter ausfallen. „Zudem müssen wir abwarten, ob wir von den Eulen noch Spieler dazubekommen“, so Schmiedt.
Taktische Disziplin wiederfinden
Alle gemeinsam müssen dann wieder in die taktische Disziplin zurückfinden, die zuletzt ein wenig verlorengegangen war. „Da merkt man das jugendliche Alter der Mannschaft. Das sind für mich noch die Auswirkungen des Haßloch-Spiels, das wir noch nicht richtig aufgearbeitet haben“, so der Trainer. Er hofft aber, mit einem Sieg gegen Pohlheim einen Schlussstrich unter das Derby ziehen zu können. Denn eins ist klar: „Es ist ein Heimspiel und wir brauchen die Punkte dringend“, so Schmiedt.