Kommentar
FC Armina Ludwigshafen : Andreas Brill muss den Kopf hinhalten
Das schwächste Glied ist der Trainer – heißt es. Und genauso ist es. Diese Erfahrung musste Andreas Brill beim FCA machen, auch wenn der Zeitpunkt der Trennung fatal ist und in erster Linie psychologische Gründe hat. Wer diesen Coach verpflichtet, muss wissen was er bekommt: Einen exzellenten Fachmann, der genau beobachtet, der fußballspezifische Dinge erklären und vermitteln kann. Einen, der Zusammenhänge erkennt, taktische Veränderungen und Personalentscheidung plausibel darlegt. Was man nicht bekommt, ist ein Heißmacher vom Typ Steffen Baumgart oder Bo Henriksen, der Mannschaft und Publikum anzünden kann. Brill ist kein Mann für die Galerie, eher nüchterner Analytiker. Jetzt muss er den Kopf hinhalten für das Team, das sein Potenzial über die Saison gesehen nur unzureichend ausschöpft.
