Ludwigshafen Die Ungewissheit vor dem Auftakt

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FUSSGÖNHEIM. Der ASV Fußgönheim eröffnet morgen, 19 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den FSV Offenbach die neue Saison der Fußball-Verbandsliga. Vielleicht ein gutes Omen, denn im Vorjahr startete der ASV schon gegen die Südpfälzer.

Irgendwelche Rückschlüsse aus dem damaligen 5:0-Sieg will Trainer Jan Kamuf nicht ziehen. „Der Kader der Offenbacher hat sich ziemlich verändert. Und gerade am Anfang weiß man nicht, was auf einen zukommt“, ist der Coach vorsichtig. Nicht ohne Grund, denn wie unbequem der FSV sein kann, hat Fußgönheim im Rückspiel der Serie 2015/16 zu spüren bekommen, als es daheim nur zu einem mageren 0:0 gereicht hat. „Die Vorbereitung war gut. Und nachdem Kai Gutermann seine Entzündung am Schienbein auskuriert hat, haben wir bis auf Fisnik Myftari, der wegen eines Kreuzbandrisses noch länger fehlt, keinen Verletzten zu beklagen. Wir sind gerüstet“, freut sich Kamuf. Deshalb werde sein Team mit einem selbstbewussten, offensiven Auftritt die drei Punkte anstreben. Allerdings fehlt Steffen Euler in den ersten drei Wochen. Er heiratet und geht dann auf Hochzeitsreise. Noch nicht fündig geworden ist der ASV bei der Suche nach einer Nummer zwei, sollte Stammtorhüter und Kapitän Kevin Knödler mal ausfallen. „Es gibt Optionen, deren Umsetzung wir prüfen. Es ist aber noch nichts in trockenen Tüchern“, informiert der Coach. Deshalb wird der 19 Jahre alte Berkay Köroglu, der Torwart der zweiten Garnitur, vorläufig auf der Bank sitzen. „Er hat Potenzial, ist aber noch sehr nervös, was in seinem Alter jedoch normal ist“, betont Kamuf. Eine undankbare Aufgabe wartet auf den Ludwigshafener SC, der am Sonntag, 15 Uhr, bei Aufsteiger FC Speyer 09 spielt. Ganz abgesehen von der spielerischen Stärke des Neulings, dürfte Speyer von großer Euphorie getragen werden. Nach 13 Jahren gibt es dort wieder Verbandsligafußball. Damals spielte der Vorgängerverein FV Speyer in der Liga. „Ich kenne den FC 09 noch aus dem Vorjahr. Das ist eine starke Mannschaft, die verstärkt wurde und auch in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen wird“, sagt LSC-Trainer Michael Drese. Obwohl die Vorbereitung alles andere als gut verlief, die Mannschaft in etlichen Partien zu wenig Aufwand betrieben und zu behäbig agiert, ist der Coach zuversichtlich. „Die Verunsicherung ist zwar noch zu spüren, aber es ist besser geworden“, sagt Drese. Er habe kein schlechtes Gefühl, vorausgesetzt, die Mannschaft gehe mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Biss ins Spiel. „Das Hauptproblem ist der Kopf. Ich habe versucht, in Einzelgesprächen die Blockade zu lösen“, betont er. |thl

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