Porträt Christian Specht: Langer Weg an die Spitze

Christian Specht
Christian Specht

Spiel, Satz und Sieg Specht: Mannheim bekommt als neuen Oberbürgermeister nicht nur einen leidenschaftlichen Tennisspieler, sondern auch einen, der Verwaltungsarbeit aus dem Effeff kennt und in der Region sehr gut vernetzt ist.

Als Erster Bürgermeister hat sich der CDU-Mann 16 Jahre lang warmgelaufen für das höchste Amt der Stadt. Christian Specht kennt sich also aus im Rathaus, das in einem prächtigen Altbau im Quadrat E5 untergebracht ist. Seit 2007 ist er Erster Bürgermeister. Als Kämmerer ist er für die Finanzen zuständig gewesen. Und hat unter anderem die wichtigen Bereiche Sicherheit und Ordnung sowie Öffentlicher Personennahverkehr verantwortet. Ein Schwergewicht ist der nun 56-Jährige also schon lange in der Stadtverwaltung. Ab 4. August ist er Herr im Haus. Vertretungsweise war Specht das schon, wenn Peter Kurz, vor ihm 16 Jahre als Oberbürgermeister im Amt, im Urlaub weilte oder krankheitsbedingt ausfiel.

Wie sein Vorgänger ist Christian Specht Jurist – und in Mannheim fest verwurzelt. Er kennt die Stadt. Im rauen Waldhof ist er aufgewachsen, in Neckarau hat er sein Abitur bestanden. Gewohnt hat er im Lindenhof, jetzt ist der Vater zweier erwachsener Töchter in Feudenheim zu Hause. Wäre Specht schon 2015 bei der OB-Wahl angetreten, hätte das die Wiederwahl für Peter Kurz nicht einfacher gemacht. Spechts Beliebtheitswerte waren meist sehr gut. Irgendwie schaffte er es immer, dass sein Partei-Etikett ihm nicht auf der Stirn klebte. Als CDU-Mitglied konnte das in Mannheim mitunter nicht schaden. Zu den Konservativsten seiner Partei zählte er ohnehin nie.

Klima und Mobilität sowie Wirtschaft und Wohnen sind die wohl wichtigsten Themen, die Christian Specht als Oberbürgermeister beschäftigen werden. „Mannheim kann mehr“, ist er sich sicher. Das kann er nun beweisen.

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