Ludwigshafen Briefe an die Lokalredaktion:

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Alle Flüchtlingshelfer der Hilfsorganisationen, die jetzt auf die Straße geschickt werden, da bürokratisch viele Erstaufnahmeeinrichtungen geschlossen worden sind, erleiden das gleiche Schicksal wie viele Menschen in dieser Republik aus anderen Bereichen, da alleine der kurzfristige finanzielle Einsparungsfaktor des Landes und seiner Organisationen die humanitären Kräfte dieser helfenden Menschen vergräbt. Aber diese Einsparung ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein der Milliarden von Flüchtlingskosten. Wie soll persönliche Integration funktionieren, wenn die Menschen, die aus großem Herzen die Entstehung eines geordneten Lebensplans der Flüchtlinge verantwortlich zeichneten, nicht weiter beteiligt und einfach aussortiert werden? Diese Kraft dieser Flüchtlingshelfer ist die Basis und sollte man nutzen, um die Stimmung an der Basis der Gesellschaft zu verbessern. Eine einfache pädagogische Schulung würde als Beispiel in bestimmten Bereichen reichen, um den Tausenden fehlenden Lehrern bei der Grundausbildung der Kinder zu helfen. Schritte an der Basis. Aber diese Chance hat man nun wieder vertan. Viele Ideen wurden im Keim erstickt. Es bleibt zu hoffen, dass die zukünftige Integrationsarbeit in allen Bereichen von den Fachkräften des Sozialamts gestemmt werden kann. Ich habe da große Zweifel. Aber genauso unmenschlich wie das Flüchtlingsproblem von den Regierungen auf höchster Ebene behandelt wird, wird mit den Helfern an der Basis umgegangen. Das Bild passt immer zusammen. Respekt und Hochachtung und Vertrauen verdienen vor allem Dezernent Dieter Feid und der Leiter der Feuerwehr, Peter Friedrich. Mit ihnen die, für die sie stehen. Selbstverständlich auch die Werksfeuerwehr. Danke für Ihren Kommentar „Frage zur Moral“ und die kritischen Hinterfragungen der Pressekonferenz vom 18. Oktober. Von den Verantwortlichen der BASF kamen häufig leider nur ausweichende Antworten. Die Informationspolitik vom Montag (17. Oktober) und vergangenen Unfällen muss sich vonseiten der BASF ändern. Es ist nur schade, dass erst einmal so ein Unglück geschehen muss, um die Verantwortlichen wach zu rütteln. Immer wieder Sparprogramme trotz guter Ergebnissituation aufzulegen, geht irgendwann zu Lasten von Qualität und letztlich auch zu Lasten der Sicherheit. Ich kenne nur noch wenige in meinem Bekanntenkreis, die mit der aktuellen Arbeitssituation in der BASF zufrieden sind und noch gerne dahin arbeiten gehen. Die Dividenden und der Kurs sind einem Herrn Bock anscheinend wichtiger, die Identifikation der Mitarbeiter für Ihre Anilin bleibt auf der Strecke. Ein Vorstandsvorsitzender hätte sich persönlich der Sachlage annehmen oder sich zumindest dazu äußern müssen. Da fehlt das Fingerspitzengefühl seines Vorgängers. Mein absolutes Mitgefühl gilt allen Betroffenen, Angehörigen und meinem Freund in der BG-Station Verbrennungen. Mit Begeisterung habe ich Ihren Bericht gelesen. Mein Mann und ich gehen sehr gerne im Schifferstadter Wald spazieren. Wir entdecken bei diesen Spaziergängen stets wundervolle Geschenke der Natur.

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