Landau Zur Sache: Die Ausgangslage

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Dammheim hat derzeit 1060 Einwohner. Wegen der guten Anbindung an das überregionale Straßenverkehrsnetz ist das Stadtdorf ein attraktiver Wohnort für Berufspendler in Metropolregionen. Es gibt eine protestantische Kirche; die Protestanten sind Teil der Kirchengemeinde Essingen-Dammheim-Bornheim, die Katholiken sind der Landauer Großpfarrei St. Augustinus zugeordnet. Das Dorf verfügt über einen protestantischen Kindergarten, eine Grundschule und ein lebendiges Vereinsleben. Gesangverein, Kulturverein, Sportverein und Landfrauen organisieren und bewirtschaften mit 120 Ehrenamtlichen die Dorfkerwe. Deren Besonderheit ist seit der 1050-Jahr-Feier 2010 eine „Kartoffel-Käse-Meile“. Die traditionelle Hobbykünstler-Ausstellung vor dem Advent, die vom Kulturverein organisierte Dorffastnacht und die Stücke der Theatergruppe „Pätschwörk“ sind ebenfalls Besuchermagnete. Für die Dorfbewohner sind Schlachtfeste und Fußball-Dorfturniere sowie die regelmäßig vom Ortsbeirat organisierten Seniorennachmittage beliebte und gut besuchte Treffpunkte. Für die Jugend gibt es keinen offenen Treffpunkt, die Heranwachsenden sind aber laut Ortsvorsteher Florian Maier (SPD) im Sportverein mit den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Turnen gut aufgefangen. Seit der Schließung des Traditionsgasthauses „Zum Schwanen“ gibt es keine Gastronomie mehr, auch die Ortsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr ist 2014 in den Dornröschenschlaf versunken. Was in Dammheim gänzlich fehlt, ist die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Dafür schätzen die Einwohner laut Aussage von Ortsvorsteher Maier die Nähe zum Einkaufszentrum Bornheim und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr: An Werktagen pendeln im Halbstundentakt Busse in die Innenstadt und zurück. |srs

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