Landau Zechpreller muss in Psychiatrie
Ein 37-jähriger Landauer, der bundesweit als Zechpreller in Erscheinung getreten ist, wird in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das hat die 3. Strafkammer des Landgerichts Landau am Freitag entschieden. Der Mann hatte wiederholt Zigaretten, Gebäck, Kaffee, Kontaktlinsen oder Kleidung mit einer ungedeckten Geldkarte bezahlen wollen und sich zuletzt auch häufiger dagegen gewehrt, wenn ihn Verkaufspersonal aufhalten wollte. Der Mann leidet chronisch unter paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie. Deshalb könne er nicht bestraft werden, stellte das Gericht fest. Er sei aber nicht völlig steuerungsfähig und daher nicht komplett schuldunfähig. Vor zwei Jahren hatte dieselbe Kammer den Mann noch wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Damals hatte er noch keine Gewalt angewandt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.