Landau Skandal-Tierarztpraxis in Bornheim: Eingeschläferter Hund litt an Kehlkopflähmung
Der Hund, der am vergangenen Dienstag eingeschläfert werden musste, litt an einer Kehlkopflähmung. Das geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, der der RHEINPFALZ vorliegt. Der circa zehn Jahre alte Golden-Retriever-Mischling war einer der 44 Hunde, die bei der Razzia in den Häusern eine Tierärztin aus Bornheim gefunden wurden. Das Tier wurde nach seiner Rettung am 28. April wegen Kurzatmigkeit in eine Tierarztpraxis gebracht. Der Arzt empfahl, den Hund zu weiteren Untersuchungen in eine Tierklinik zu bringen. Dort diagnostizierten die Mediziner einen Tag später, dass das Tier unter „deutlicher Atemnot“ leidet, heißt es in einem Schreiben der Kreisverwaltung. Der Hund sei in einem schlechten Allgemeinzustand. Die Ursache für die Kurzatmigkeit sei eine Kehlkopflähmung. Um die Symptome zu lindern, bekam der Vierbeiner Medikamente. Am vergangenen Dienstag wurde das Tier zur Kontrolle erneut in die Gemeinschaftspraxis gebracht. Bei der Untersuchung kam heraus, dass die Medikamente den Zustand des Hundes nicht verbessert haben. Selbst im Liegen litt das Tier unter hochgradiger Atemnot. Deshalb entschlossen sich die Ärzte dazu, das Tier noch am selben Tag einzuschläfern.