Landau kurz notiert: Wintershall: Vergleich mit Erdbeben unangebracht

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Bei den Haarrissen an einem Nußdorfer Haus (Bericht von gestern) handele es sich um einen absoluten Einzelfall, Häuser in der Nachbarschaft seien nicht betroffen, sagte gestern Wintershall-Pressesprecher Marc Krümpel. Niemand müsse sich daher vor den weiteren Vibrationen zur Erdölsuche fürchten. Von einem Erdbeben könne keine Rede sein. Diesen Vergleich hatte eine Bewohnerin des beschädigten Hauses gezogen. Die Stadtverwaltung war am Dienstag vor Ort, um die Untersuchungen zu beobachten. Es habe keine Beanstandungen gegeben. Außer einem minimalen Kribbeln sei nichts zu spüren gewesen, versicherte ein Mitarbeiter der Tiefbauabteilung. Verwaltung. Jede Rüttelplatte bei Pflasterarbeiten sei schlimmer. Kreis SÜW Im stillstehenden Geothermiekraftwerk in Landau sei ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle eingerichtet worden. Mit dieser Nachricht und einem Flugblatt gleichen Inhalts wartete Werner Müller, Vorsitzender der Landauer Bürgerinitiative Geothermie, am Dienstagabend in der Fragestunde des Stadtrats auf. Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) sagte, das sei bekannt. Es handele sich beispielsweise um Filter für das Thermalwasser, in denen sich schwach radioaktive Stoffe anreichern können. Der blaue Container, der nach Müllers Angaben keinen Warnhinweis „Radioaktivität“ trägt, ist ein weiterer kleiner Mosaikstein, der anzeigt dass die Daldrup & Söhne AG das Kraftwerk nicht aufgibt. Ein Unternehmenssprecher hat auf Anfrage erklärt, dass zwar noch Arbeiten und Abnahmen ausstehen, dass aber Daldrup in enger Abstimmung mit den Behörden die Wiederinbetriebnahme vorantreibe. Einen konkreten Termin dafür könne man aber noch nicht nennen. Die Landtagsabgeordnete Christine Schneider (CDU) hat dazu eine Kleine Anfrage gestellt. |boe

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