Lokalsport Südpfalz Die Reaktion

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«BAD BERGZABERN.» Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Lich Basketball haben die Kurstadt-Korbjäger die richtige Reaktion gezeigt: 91:84 (55:27) gewann der TV Bad Bergzabern in der 2. Basketball-Regionalliga-Südwest bei der SG Lützel-Post Koblenz II.

Beim Meister, der den Aufstieg nicht wahrnahm, brannten die Südpfälzer im zweiten Viertel ein wahres Offensivfeuerwerk ab, den Abschnitt holten sie sich am Samstag mit 34:10. Nach Videoanalyse des Gegners entschied sich TVB-Trainer Florian Hatt für eine 2-3-Zone als taktisches Stilmittel gegen die von den Außenbahnen durchaus treffsicheren und großgewachsenen SG-Spieler. Die eher statisch angelegte Offensivausrichtung der Gastgeber lief damit ins Leere. Bergzabern schaffte es, Koblenz kaum einen guten Korbabschluss zu gestatten, die Rheinländer zu vielen Fehlpässen und Ballverlusten zu zwingen und auch im Kampf um die Rebounds wirkungsvoll auszubremsen. Defensiv an den Brettern verdienten sich vor allem Leonard Laxa und der in der Mitte der hinteren Defensivreihe aufgebaute Philipp Behrendt Bestnoten. Nach zwei, drei Minuten hatte Bergzabern die Betriebstemperatur erreicht, übernahm das Kommando und entschied das erste Viertel 21:17 für sich. Eine Galavorstellung lieferten die TVB-Cracks im zweiten Teilabschnitt. Im 20-Sekunden-Takt zischte die orangefarbene Lederkugel durch die Koblenzer Reuse – ob nach effektiv vorgetragenen Schnellangriffen in Überzahl oder nach fein vorbereiteten Abschlüssen aus der weiten Distanz. In diesem Viertel trafen Andrej Schmid und Jan Wroblewski je dreimal von der 6,75-Meter-Marke. In der zweiten Halbzeit machte sich bemerkbar, dass der Turnverein nur sieben Spieler einsetzen konnte. Koblenz-Lützel kam ein Minute vor Schluss auf drei Zähler heran (84:87). Doch Andrej Schmid zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven und verwandelte seine vier Versuche zum 91:84-Sieg. „Durch den hohen Koblenzer Druck sind wir am Schluss nicht mehr gut in die Positionen gekommen, haben auch einige Bälle verloren. Der Gegner traf plötzlich alles, teilweise auch wilde Würfe, und leckte noch einmal richtig Blut“, sagte Hatt. „Entscheidend war jedoch die überragende Leistung über drei Viertel des Spiels und wichtig am Ende nur, dass wir das Match gewonnen haben. Schließlich fehlten entscheidende Leute. Ohne den Fixpunkt Jeremy Black zum Beispiel entwickelte sich bei uns ein komplett anderes Offensivspiel.“ So spielten sie TV Bad Bergzabern: Schmid (34 Punkte), Wroblewski (21), Behrendt (18), Strepp (8), Laxa (6), Schwalbach (2), Bergmann (2)

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