Kreis Südwestpfalz Mehr Sicherheit am Hauptbahnhof

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St. Wendel gab vor elf Jahren im Saarland das erste Beispiel: Gestern nun vereinbarte die Stadt Neunkirchen für ihren Hauptbahnhof eine sogenannte Ordnungspartnerschaft mit Bundes- und Landespolizei sowie der Bahn. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Reisenden am Neunkircher Hauptbahnhof zu erhöhen.

Den Vertrag unterschrieben am Freitagmorgen Neunkirchens Oberbürgermeister Jürgen Fried und Peter Fuchs aus Homburg, der Leiter der Bundespolizeiinspektion Bexbach. Weitere Unterzeichner waren Vertreter der Polizei und des Bahn-Managements für die saarländischen Bahnhöfe. Mit der Sicherheits- und Ordnungspartnerschaft, so Fried gestern, werde die Zusammenarbeit der Stadt mit der Bahn weiter ausgebaut. Das Abkommen sieht unter anderem vor, dass die Deutsche Bahn der Neunkircher Stadtverwaltung ein sogenanntes „untergeordnetes Hausrecht“ in bestimmten Bereichen des Bahnhofsgeländes überträgt. Rathaussprecherin Brigitte Neufang-Hartmuth: „Dies vereinfacht und verbessert die Kooperation und polizeiliche Maßnahmen.“ Im Falle eines Falles werde das Einschreiten städtischer Ordnungskräfte gegen Randalierer juristisch erleichtert. „Das Hausrecht kann auf diese Weise einfacher durchgesetzt werden, damit auch Mitarbeiter der Stadt effektiv und schnell auf Belästigungen, Verschmutzungen, die Behinderung von Rettungs- oder Fluchtwegen sowie den Missbrauch von Bahnhofsausstattung reagieren können“, sagt Neufang-Hartmuth. Kommunale Ordnungshüter könnten schräge Vögel vor Ort ermahnen und des Bahngeländes verweisen. Ulrich Demmer, Leiter des Bahnhofsmanagements Saarbrücken: „Schon im vorigen Sommer, als wir im Bahnhof neue Aufzüge in Betrieb nahmen, hatten wir mit der Stadtverwaltung über das Projekt Ordnungspartnerschaft gesprochen. Jetzt haben die Verhandlungen einen erfolgreichen Abschluss gefunden.“ (ghm)

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