Dahn Hotel-Einweihung: Viel Lob für den unternehmerischen Mut
Viele nutzten die Gelegenheit, um das neue Hotel rund um das Eisenbahnfahrzeug zu besichtigen. Den Auftakt machte Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz; er ließ es sich auch nicht nehmen, einmal in einem früheren Lokführerstand Platz zu nehmen. Für die Region sei die Investition der Familie Burkhart ein „Segen“ unterstrich er. Auch Landrätin Susanne Ganster lobte, wie viele andere Redner auch, den Mut für die große finanzielle Investition in einer schweren Zeit. Die Region Südwestpfalz sei „lebenswert“, betonte sie zugleich. Dies zeige sich auch daran, dass in Dahn und Umgebung in der vergangenen Zeit öfter Hotels eingeweiht oder erweitert wurden. Die Betreiber anderer Hotels waren ebenso zu Gast. Verbandsbürgermeister Michael Zwick bezeichnete Matthäus Burkhart als einen „Macher“.
Matthäus Burkhart selbst skizzierte den Weg von der Idee bis zum Hotelbau auf unterhaltsame Art und Weise, gab dabei einige Anekdoten zum Besten, lobte aber auch die kurzen Dienstwege zur Landrätin und zur Verbandsgemeinde.
Lob auch für Betriebsnachfolge
Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), Gereon Haumann, hob ebenfalls lobend hervor, dass Burkhart mit seiner Tochter Elena eine Nachfolgerin gefunden hat. Denn nach Corona existierten seinen Angaben zufolge rund 2500 Betriebe weniger (nur noch rund 10.000) in Rheinland-Pfalz. Rund 6500 Betriebe suchten einen Nachfolger und hätten Schwierigkeiten dabei, informierte er.
Zum Abschluss schenkten die beteiligten Handwerker-Firmen Matthäus Burkhart noch ein Quad-Fahrzeug mit Ladefläche, so dass er nun in seinem großen Bahnhof umherfahren und dort Material transportieren kann.
