Eppenbrunn
Grundsätzliches Ja zu Windrädern der Nachbarn
Dazu gehört: die Prüfung, ob die Standorte von Nutzen sind, Anlagen außerhalb von ökologisch wichtigen Flächen auszuweisen, auf eine Errichtung direkt im Wald zu verzichten und Geräuschimmissionen einzuhalten. Elf Ratsmitglieder votierten dafür, dem Vorhaben grundsätzlich zuzustimmen, aber auch Bedenken einfließen zu lassen, drei sprachen sich dagegen aus, bei einer Enthaltung.
Geteilte Meinungen zur Windkraft
Die Meinungen sind geteilt. Ortsbürgermeister Andreas Pein sprach sich dafür aus: „Meiner Meinung nach sind erneuerbare Energien wichtig. Man kann nur dort Wind nutzen, wo er auch wohnt, aber ich verstehe auch die Bedenken der Anwohner.“ Alexander Kelsch meinte: „Für mich ist es ein rotes Tuch. Ich bin ein Gegner der Windräder.“ Sie schadeten der Natur und seien nicht lautlos. Wolfgang Petrys Meinung: „Man soll auf Expertenmeinungen hören, die haben keine Bedenken.“ „Ich find’s relativ störend“, befand Frank Dzemski, der sich für die bessere Förderung von Solarenergie aussprach. „Mich würde mal interessieren, ob das Interesse an Windkraftanlagen auch so groß wäre, gäbe es keine Entschädigung der Gemeinden.“ Tom Heinemann gab zu Bedenken: „Es ist alles besser als Atom- oder Kohlekraftwerke.“ Sven Butlars Meinung: „Man müsste auch diskutieren, ob und wie die Energie gespeichert wird.“ Er sprach sich dagegen aus. Klaus Lehmann nannte es eine „Widersinnigkeit“, dass einerseits pro Windenergie argumentiert werde, aber nicht dann, wenn sie einen selbst betreffe. Wichtig sei aber, dass Bürger davon nicht belastet würden.