Hornbach Finanzspritze in den Tourismus pumpen?
Knapp 114.000 Euro bekommt die Klosterstadt aus dem „Regionalen Zukunftsprogramm“ des Landes ausbezahlt, sagt Hornbachs Stadtbürgermeister Thomas Hohn. Bis zu 30 Prozent, also 34.000 Euro, dürfen dabei in den Tourismus gepumpt werden. Die beiden anderen „Förderkapitel“ sind die Infrastruktur und soziale Gemeinschaft sowie Investitionen in den Klimaschutz und die Klimaresilienz. „Ich will da kein Klein-Klein“, stellt Hohn zur Bedingung. Hier 100 Euro und da 150 Euro irgendwo im Dorf investieren, das lehnt der Stadtbürgermeister ab. „Lieber machen wir fünf oder sechs größere Projekte.“ Besonderes Augenmerk legt der Klosterstadt-Chef dabei auf den lokalen Tourismus. Der ist für ihn Hornbachs Steckenpferd, verglichen mit den anderen Dörfern der Verbandsgemeinde.
Einen gewaltigen Knackpunkt gibt es aber: Die Hornbacher müssen sich ranhalten. Bis zum 15. Juni müssen alle Förderwünsche bei der Verbandsgemeinde eingehen, die dann die Anträge prüft und bis 30. August beim Land einreichen muss. Passiert das nicht, ist das Geld futsch. Hohn will keine Zeit verlieren. Am 16. Mai treffen sich er, die Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden und beschließen, für welche Ideen Förderanträge abgegeben werden.