Donsieders RHEINPFALZ Plus Artikel Der erste Schritt zum Gewerbegebiet Biebermühle

Der Zweckverband Biebermühle befindet sich in der Gründungsphase. Er soll das Areal rund um den Bahnhof zu einem Gewerbegebiet e
Der Zweckverband Biebermühle befindet sich in der Gründungsphase. Er soll das Areal rund um den Bahnhof zu einem Gewerbegebiet entwickeln.

Der Rat der Ortsgemeinde Donsieders stimmte am Mittwoch als erstes künftiges Mitglied einvernehmlich der Errichtung des „Zweckverbandes Biebermühle“ zu.

Gemeinsam mit der Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen, den Verbandsgemeinden Rodalben und Thaleischweiler-Wallhalben sowie den Wirtschaftsförderungsgesellschaften Südwestpfalz und Thaleischweiler-Fröschen möchte Donsieders das rund 45 Hektar große Areal um die Biebermühle und den Bahnhof Pirmasens-Nord als Gewerbegebiet entwickeln. „Da es sich um ein interkommunales Gewerbegebiet handelt, ist die Gründung eines Zweckverbandes unumgänglich“, begründete Ortsbürgermeister Peter Spitzer das Vorgehen. Die Aufwendungen dafür blieben aber bei den beteiligten Verbandsgemeinden, erläuterte er weiter und betonte: „Wir bringen die Entwicklung dieses Gebiets heute als erste auf den Weg.“

Veränderungssperre sichert Status quo

Nach der Änderung des Bebauungsplans für das rund 15 Hektar große Gebiet auf der Gemarkung von Donsieders votierte der Rat ebenso einstimmig für eine Veränderungssperre. Ab sofort können keine Bauanträge zum aktuell geltenden Bebauungsplan mehr gestellt und keine Grundstückskäufe getätigt werden. So sollen Spekulationen vermieden und eine Bebauung entgegen der Entwicklungsabsichten verhindert werden.

Neben der Entwicklung eines Gewerbegebietes um die Biebermühle hat sich der Zweckverband zur Aufgabe gemacht, auch das Bahnhofsgebäude wieder einer Nutzung zuzuführen. Der Bahnhof und die Industrieanlagen seien aktuell nicht einladend als Eingangstor in die Südwestpfalz. „Das soll sich ändern“, sagte Spitzer. Angedacht sei das Gebiet aber nicht nur für Industriebetriebe.

Dienstleistung und Hochtechnologie

Der Fokus liege auf den Dienstleistungsunternehmen sowie Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie. Bio- oder Nanotechnologieunternehmen gehören ebenfalls zur Zielgruppe. „Die Nähe zu mehreren Hochschulen und zur Universität in Verbindung mit relativ günstigen Bodenpreisen im Vergleich zu anderen Regionen macht das Gebiet durchaus attraktiv“, unterstrich Spitzer. Die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, durch die Bundesstraßen und die Autobahn sei ebenfalls ein positiver Faktor.

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