Kreis Südliche Weinstraße Neues Leben am Straßenrand

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Böschungen, Straßengräben oder Straßenrandstreifen als Lebensraum oder gar Rückzugsgebiet für Pflanzen und Kleingetier. Das sind öffentliche Flächen, die eh da sind. Bornheim ist federführend bei der landesweiten „Ed-da-Flächen“-Aktion vertreten. Das würdigte nun auch die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne), die am Donnerstag ein neues Ortsschild enthüllte.

Nach den Worten von Ministerin Höfken (Grüne), habe das Dorf, allen voran der Initiator, Ortsbürgermeister, Karl Keilen (parteilos), auf dem Gebiet des landesweiten Projektes „Errichtung von Eh da-Flächen“ Beachtliches geleistet. Sie würdigte das Engagement der Gemeinde auch mit der Enthüllung eines auffälligen, neuen Ortsschildes mit der Aufschrift „Erste Eh-da-Gemeinde Deutschlands“. Der Standort des neuen Ortsschildes muss allerdings noch durch die übergeordneten Behörden genehmigt werden. Die Ministerin weiter: „Die Gemeinde Bornheim zeigt uns in vorbildlicher Weise, wie Wildbienen, Schmetterlingen, Käfern und vielen anderen wichtigen Insekten wieder zu mehr Lebensraum verholfen werden kann.“ Ein Beispiel, wie auch in der Fläche mehr Naturschutz stattfinden könne. Sie wünsche sich für Rheinland-Pfalz noch viele solcher Initiativen für mehr „Artenvielfalt.“ In seiner Begrüßung im Bornheimer Storchenzentrum, zu der mehr als 30 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien erschienen waren, zeigte sich Ortsbürgermeister, Karl Keilen (parteilos), zum einen hocherfreut über die Auszeichnung seines Dorfes als „Erste Eh-da-Gemeinde Deutschlands“, und zum anderen über die überaus große, spontane Bereitschaft des Gemeinderates und der örtlichen Landwirtschaft, sich an dem Projekt „Eh-da-Flächen“ zu beteiligen. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer und der Landwirtschaft, bedankte sich der Ortschef bei Ulla Kaub, die eine Kakteenlandschaft errichtete. Keilens Dank galt auch Gerhard Bach, dem Vorsitzenden der örtlichen Bauern- und Winzerschaft, der einen Blühstreifen angelegt hatte, und bei den beiden Brüdern Günter und Volker Schmitt, die die beiden Bienenhotels gebaut haben. Info Weitere Informationen zum Thema „Eh-da-Flächen“, gibt es bei Initiative „Innovation und Naturhaushalt“, Kerstin Krohn, Telefon 030 886 6355-14, Ingo Willoh, 030 8866355. (tr)

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