Kreis Südliche Weinstraße Kita zu klein

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„Unsere Kindertagesstätte ist offensichtlich deutlich zu klein“. Dies sagte Ortsbürgermeister Karl Keilen (CDU) im Gemeinderat Bornheim bei der Vorstellung der Bedarfsplanung für den Kindergarten „St. Laurentius“, dessen Anbau vor zehn Monaten eingeweiht wurde.

Die Kindertagesstätte ist vollständig belegt. Kinder unter zwei Jahren können daher nicht aufgenommen werden. Für die weitere Schulkindbetreuung bei gemeldeten 29 Kindern reichen die Räume im Erdgeschoss des Katholischen Pfarrhauses nach Einschätzung der Kreisverwaltung und des Landesjugendamts nicht mehr aus. Da pro Gruppe höchstens 20 Kinder betreut werden dürfen, müsste die Betreuung zweigruppig geführt werden, was mit weiterem Personalbedarf verbunden wäre. Mit der Kreisverwaltung wurde diesbezüglich eine befristete Sonderregelung getroffen, die demnächst ausläuft und von der Behörde nicht mehr verlängert wird. Und die Kinderzahlen werden weiter steigen. Für die nächsten Jahre ist mit Engpässen zu rechnen. Teilweise werden auch zweijährige Kinder über die Kindertagespflege zu betreuen sein. Nach Ansicht des Ortsbürgermeisters Karl Keilen und des Gemeinderats soll trotz des Problems an dem Ziel „jedem Kind einen Kitaplatz“ festgehalten werden. Nachdem in Bornheim in den nächsten Jahren kein weiteres Neubaugebiet ausgewiesen werden darf, setzt der Gemeinderat auf Wohnraum im Ort. Hierzu bietet sich das Grundstück in der Hauptstraße 46 mit einer Gesamtfläche von 2420 Quadratmetern an, das zum Verkauf steht. Einstimmig beschloss der Rat zu prüfen, ob dieses Areal erworben werden kann. Bei der Erneuerung der Fußgängerbrücke über den Hofgraben wird der Bauausschuss noch einmal über Einsparmöglichkeiten beraten. Zwischenzeitlich hat die Freiwillige Feuerwehr Bornheim ihre Bereitschaft signalisiert, während einer Einsatzübung die marode, gesperrte Brücke abzureißen. (tr)

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